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Arthroskopische Naht der Rotatorenmanschette | MainMed MVZ Frankfurt

Arthroskopische Sehnennaht Rotatorenmanschette: Verfahren, Ablauf, Narkose & Reha erklärt. Jetzt Termin im MainMed MVZ Frankfurt vereinbaren.

  • Ärztlich geprüft
  • Aktualisiert: 19. August 2026
  • 11 Min Lesezeit

01 · Ueberblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Arthroskopische Sehnennaht nötig bei großen Rissen oder fehlendem Erfolg nach 6 Wochen konservativer Therapie
  • Häufigstes Verfahren: Nahtankertechnik (Knochenanker mit Fadenfixierung) unter Arthroskopie
  • Vollnarkose oder Regionalanästhesie, OP-Dauer 60–90 Minuten
  • Schulterruhigstellung 6 Wochen, volle Belastbarkeit nach 6–12 Monaten
  • Termin im MainMed MVZ Frankfurt jetzt online vereinbaren
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Arthroskopische Sehnennaht: Was leistet der Eingriff?

Die arthroskopische Sehnennaht der Rotatorenmanschette ist ein minimalinvasiver Eingriff (Gelenkspiegelung mit gleichzeitiger Rekonstruktion), bei dem der Operateur die gerissenen Sehnenfasern über kleine Hautschnitte wieder am Oberarmknochen befestigt. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Schulterkraft wiederherzustellen und eine fortschreitende Muskelverfettung zu verhindern. Vollständige Risse, die unbehandelt bleiben, können langfristig zu irreversiblen Muskelschäden und einer dauerhaften Bewegungseinschränkung führen.

Hintergrund zur Erkrankung: Was ein Riss der Rotatorenmanschette ist, wie er entsteht und welche Symptome auftreten, lesen Sie auf unserer Seite Rotatorenmanschettenruptur – Ursachen, Symptome und Diagnose.

Anatomische Darstellung der Schulter mit Riss der Supraspinatussehne

Wann ist eine Operation der Rotatorenmanschette sinnvoll?

Nicht jeder Sehnenriss im Bereich der Schulter muss zwingend operiert werden. Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte aller Menschen über 75 Jahre asymptomatische Risse aufweist, die keiner operativen Versorgung bedürfen. Dennoch gibt es klare Situationen, in denen eine arthroskopische Sehnennaht der Rotatorenmanschette die überlegene Behandlungsoption darstellt.

Eine operative Versorgung wird empfohlen, wenn:

  • konservative Maßnahmen (Physiotherapie, Schmerztherapie, Kortikoidinjektionen) nach etwa sechs Wochen keine ausreichende Beschwerdebesserung bewirken,
  • ein vollständiger Riss (Komplettruptur) mit messbarem Kraftverlust beim seitlichen Armheben vorliegt,
  • jüngere oder sportlich aktive Patienten eine rasche Wiederherstellung der Schulterfunktion anstreben,
  • ein akutes Trauma (z. B. Sturz auf den ausgestreckten Arm) einen frischen Riss verursacht hat,
  • bildgebend (MRT) eine reparable Sehnenqualität ohne fortgeschrittene Muskelverfettung nachgewiesen ist.

Wird ein operationswürdiger Riss zu lange nicht versorgt, verfetten die betroffenen Muskeln zunehmend – ein Prozess, der die Erfolgsaussichten einer späteren Naht erheblich verschlechtert und schließlich eine Rekonstruktion unmöglich machen kann. Im schlimmsten Fall entwickelt sich eine »Cuff-Tear-Arthropathie« (schwere Schulterarthrose infolge des Sehnenrisses), die nur noch mit einer Schulterprothese behandelt werden kann.

Achtung: Ein unbehandelter vollständiger Riss der Supraspinatussehne (Sehne des Musculus supraspinatus, der wichtigsten Sehne der Rotatorenmanschette) kann innerhalb weniger Monate zu einem nahezu vollständigen Kraftverlust beim seitlichen Armheben führen. Suchen Sie bei anhaltenden Schulterschmerzen und Schwäche zeitnah einen Facharzt auf.

Operationsverfahren bei Riss der Rotatorenmanschette im Überblick

Welches Verfahren zum Einsatz kommt, hängt von Rissausmaß, Sehnenqualität und dem Ausmaß begleitender Schäden ab. Der Schulterspezialist legt das geeignete Verfahren nach eingehender klinischer und bildgebender Untersuchung gemeinsam mit dem Patienten fest. Folgende Techniken stehen zur Verfügung:

Arthroskopische Nahtankertechnik (Single-Row und Double-Row)

Die Nahtankertechnik ist das am häufigsten eingesetzte Verfahren bei der arthroskopischen Sehnennaht der Rotatorenmanschette. Dabei werden kleine Schrauben aus Titan oder resorbierbarem Material (sogenannte Nahtanker) in den Knochen des Oberarmkopfes (Tuberculum majus) eingebracht. An diesen Ankern sind hochfeste Fäden befestigt, die der Operateur durch die gerissene Sehne führt und verknüpft, um die Sehne wieder fest am Knochen zu fixieren.

Man unterscheidet zwischen der Single-Row-Technik (eine Ankerreihe) und der Double-Row-Technik (zwei parallele Ankerreihen). Die Double-Row-Fixierung vergrößert die Kontaktfläche zwischen Sehne und Knochen und kann bei größeren Rissen eine stabilere Verankerung bieten. Welche Variante besser geeignet ist, hängt von der Rissgröße und -form ab; die wissenschaftliche Datenlage zeigt für beide Techniken gute Ergebnisse.

Transossäre Naht (Fadendurchzug durch Bohrkanäle)

Bei der transossären Naht (lat. »durch den Knochen«) werden die Fäden nicht an Ankern befestigt, sondern durch feine Bohrkanäle im Oberarmknochen gezogen und auf der Gegenseite verknotet. Diese Technik ermöglicht eine sehr flächige Anlage der Sehne am Knochen und erzeugt hohe Ausreißfestigkeiten. Sie kommt heute seltener zum Einsatz und wird überwiegend im Rahmen offener oder mini-offener Eingriffe bei sehr großen Rissen oder bei schlechter Knochenqualität gewählt.

Arthroskopische Akromioplastik (Erweiterung des Schulterraums)

Häufig wird die Sehnennaht mit einer Akromioplastik (Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach, Akromion) kombiniert. Dabei fräst der Operateur arthroskopisch einen Knochenanteil an der Unterseite des Schulterdachs ab. Dies beseitigt die mechanische Enge (subakromiales Impingement), die oft zur Sehnenreizung und zum Riss beigetragen hat, und verringert das Risiko eines erneuten Sehnenrisses nach der Naht erheblich.

Implantation eines resorbierbaren Ballonspacers (InSpace™) bei irreparablen Rissen

Wenn die Sehnenqualität so schlecht ist, dass eine Naht nicht mehr möglich ist (irreparable Ruptur), kann ein resorbierbares Kissenimplantat (Ballonspacer, z. B. InSpace™) zwischen Oberarmkopf und Schulterdach eingebracht werden. Das mit Kochsalzlösung gefüllte Kissen verhindert das Hochtreten des Oberarmknochens, zentriert das Gelenk und ermöglicht eine schmerzärmere Rehabilitation. Das Implantat löst sich innerhalb von etwa einem bis zwei Jahren vollständig auf. In dieser Zeit können die verbliebenen Muskeln der Rotatorenmanschette durch Physiotherapie gestärkt werden, sodass viele Patienten auch nach der Resorption des Implantats eine verbesserte Funktion behalten.

Kontraindikationen für den Ballonspacer sind Knochengewebsnekrosen (Absterben von Knochengewebe) unter dem Schulterdach, aktive Infektionen sowie eine Materialunverträglichkeit.

Sehnentransfer bei massiven Defekten

Bei sehr ausgedehnten, irreparablen Rupturen mit schwerem Funktionsverlust kann in ausgewählten Fällen ein Sehnentransfer (Verlagerung einer benachbarten, intakten Sehne in den Defektbereich) erwogen werden. Gängige Verfahren sind der Transfer der Latissimus-dorsi-Sehne oder der Pectoralis-major-Sehne. Diese Eingriffe sind technisch anspruchsvoll und werden an spezialisierten Schulterzentren durchgeführt.

Inverse Schulterprothese als letzte Option

Liegt zusätzlich zum Sehnenriss eine fortgeschrittene Schulterarthrose (Cuff-Tear-Arthropathie, ICD-10: M75.1) vor, kann eine inverse Schulterprothese (umgekehrte Kunstschulter) die Funktion des Gelenks wiederherstellen. Bei diesem Implantat sind Gelenkpfanne und Oberarmkopf in ihrer geometrischen Funktion vertauscht, sodass der Deltamuskel die fehlende Rotatorenmanschette kompensieren kann.

Gut zu wissen: Der OPS-Code (Operationen- und Prozedurenschlüssel) für die arthroskopische Rotatorenmanschettennaht lautet in der Regel 5-811.5 (arthroskopische Operation am Schultergelenk: Naht der Rotatorenmanschette). Die Diagnose wird nach ICD-10 unter M75.1 (Läsion der Rotatorenmanschette) kodiert.

So operieren wir im MainMed MVZ Frankfurt

In unserer Praxis legen wir bei der Versorgung von Rotatorenmanschettenrupturen großen Wert auf ein gelenkschonendes, minimalinvasives Vorgehen nach aktuellem fachlichem Standard. Die präoperative Planung umfasst eine sorgfältige klinische Untersuchung sowie eine hochauflösende Magnetresonanztomografie (MRT), um Rissausmaß, Sehnenqualität und den Grad einer möglichen Muskelverfettung exakt zu beurteilen. Auf dieser Grundlage wählen wir gemeinsam mit Ihnen das geeignete Verfahren – von der arthroskopischen Nahtankertechnik bis hin zu alternativen Versorgungsoptionen bei irreparablen Befunden. Unser Ziel ist es, Ihre Schulterfunktion so vollständig wie möglich wiederherzustellen und dabei das Operationsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Bei der Orthopädie MainMed MVZ erfolgt die Rekonstruktion der Supraspinatussehne in der Regel arthroskopisch in Double-Row-Technik. Der Eingriff wird üblicherweise ambulant durchgeführt. Dabei verwenden wir ausschließlich moderne Nahtanker und Implantate der Firma Arthrex. Anschließend erfolgt eine sechswöchige Ruhigstellung in einer Schulterorthese. Die passive Mobilisation kann aber ab sofort, auch mittels elektischem Schulterbewegungsstuhl erfolgen.

Narkose, Dauer und Aufenthalt: Der OP-Tag im Überblick

Die arthroskopische Sehnennaht der Rotatorenmanschette wird in aller Regel in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) durchgeführt. Alternativ oder ergänzend kann eine Regionalanästhesie (Plexusblockade, Betäubung des Nervengeflechts am Hals) eingesetzt werden, die auch eine sehr gute postoperative Schmerzreduktion bewirkt. Die Wahl der Narkoseform besprechen Sie vorab mit dem Anästhesieteam.

Aspekt Typischer Rahmen
Narkoseform Vollnarkose, ggf. kombiniert mit Plexusblockade (Regionalanästhesie)
OP-Dauer 60–90 Minuten (je nach Rissausmaß und Zusatzmaßnahmen)
Aufenthalt Ambulant
Lagerung Halbsitzend (»Beach-Chair-Position«)
Hautschnitte 2–4 Portale à ca. 1 cm Länge

Am OP-Tag erscheinen Sie nüchtern in der Klinik. Nach dem Eingriff verbringen Sie einige Stunden im Aufwachraum, nach Hause entlassen werden. Die Schulter wird unmittelbar nach der Operation in einem Gilchrist-Verband (Schlingenverband) oder einem Abduktionskissen ruhiggestellt.

Achtung: Mögliche Risiken des Eingriffs umfassen Infektionen, Nachblutungen, Nervenverletzungen, eine erneute Sehnenruptur sowie eine postoperative Schultersteife (»Frozen Shoulder«). Allgemeine Narkoserisiken kommen hinzu. Ihr Operateur klärt Sie vor dem Eingriff ausführlich über alle relevanten Komplikationen auf.

Nachbehandlung nach arthroskopischer Rotatorenmanschettennaht

Die Rehabilitation beginnt bereits am ersten Tag nach dem Eingriff und gliedert sich in mehrere aufeinander aufbauende Phasen. Eine konsequente Nachbehandlung ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Operation.

Phase 1 – Schutz und passive Mobilisation (Woche 1–6): Die Schulter wird in einem Gilchrist-Verband oder Abduktionskissen ruhiggestellt, um das Einheilen der Sehne am Knochen zu ermöglichen. Physiotherapeuten führen passive Bewegungsübungen durch, die einer Schultersteife entgegenwirken, ohne die frische Naht zu belasten. Nach etwa 10 Tagen werden die Hautfäden entfernt.

Phase 2 – Aktiv-assistierte Übungen (Woche 6–12): Sobald die Sehne ausreichend eingeheilt ist (nach circa sechs Wochen), darf die Schulter zunehmend aktiv bewegt werden. Leichte Alltagstätigkeiten wie Schreiben oder Tippen sind nun meist möglich.

Phase 3 – Kraftaufbau (Woche 12–24): Gezielte Kräftigungsübungen für die Rotatorenmanschette und die Schulterblattmuskulatur stehen im Vordergrund. Bürotätigkeiten sind in der Regel ab Woche 6–8 möglich, körperlich schwere Berufsarbeit erst nach 3–6 Monaten [bitte prüfen: Dr. Rüger].

Phase 4 – Sportliche Wiederbelastung (ab Monat 6): Leichte Sportarten ohne Überkopfbelastung (z. B. Radfahren, Schwimmen mit Brustschwimmen) sind häufig ab dem vierten bis sechsten Monat möglich. Überkopfsportarten (Tennis, Volleyball, Schwimmen mit Kraulen) und Kontaktsportarten sollten frühestens nach neun bis zwölf Monaten wieder aufgenommen werden. Autofahren ist in der Regel erst nach Ende der Ruhigstellungsphase (nach sechs Wochen) und nach Rücksprache mit dem Operateur erlaubt

Die vollständige Wiederherstellung der schmerzfreien Beweglichkeit und Kraft dauert insgesamt sechs bis zwölf Monate. Risikofaktoren für eine verlangsamte Heilung sind Diabetes mellitus, Nikotinkonsum, höheres Lebensalter sowie eine fortgeschrittene Muskelverfettung.

Tipp: Beginnen Sie bereits vor der Operation mit gezielten Schulterübungen unter physiotherapeutischer Anleitung (»Prähabilitation«). Eine gut trainierte Schultermuskulatur verbessert die Ausgangssituation für die Heilung und kann die Reha-Dauer verkürzen.

Wann sollten Sie einen Schulterspezialisten aufsuchen?

Wenn Sie unter anhaltenden Schulterschmerzen leiden, die auch in Ruhe oder nachts auftreten, oder wenn Sie beim seitlichen Armheben einen spürbaren Kraftverlust bemerken, sollten Sie zeitnah einen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie aufsuchen. Gleiches gilt, wenn nach einem Unfall oder einer plötzlichen Überlastung ein »Reißen« in der Schulter zu spüren war. Je früher ein Riss der Rotatorenmanschette diagnostiziert und – sofern nötig – operiert wird, desto besser sind die Voraussetzungen für eine vollständige Erholung. Warten Sie nicht zu lange: Ein frischer, gut durchbluteter Sehnenriss heilt nach einer Naht deutlich zuverlässiger als eine chronisch degenerierte Sehne.

Zweite Meinung gefragt?

Vor einer Schulter-OP lohnt sich der zweite Blick.

Leiden Sie unter Schulterschmerzen oder einem diagnostizierten Riss der Rotatorenmanschette und suchen Sie eine fundierte fachärztliche Einschätzung in Frankfurt? Im MainMed MVZ beraten wir Sie ehrlich und individuell – mit dem Ziel, so gelenkerhaltend und minimalinvasiv wie möglich vorzugehen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin.

Ihre Zweitmeinung erhalten Sie bei

Dr. med. Florian Rüger

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie · MainMed MVZ Frankfurt

Dr. med. Florian Rüger im MainMed MVZ Frankfurt Privat & Kasse

Zusammenfassung

Zentrale Erkenntnisse

Minimalinvasives Standardverfahren: Die arthroskopische Sehnennaht erfolgt über Schnitte von etwa einem Zentimeter; offene Operationen sind heute die Ausnahme.

Nahtankertechnik als Goldstandard: Kleine Titanschrauben oder resorbierbare Anker im Oberarmknochen halten die Fäden, mit denen die Sehne refixiert wird.

Zeitfaktor entscheidend: Je früher nach dem Riss genäht wird, desto besser ist die Sehnenqualität und desto höher die Heilungschance.

Irreparable Risse brauchen Alternativen: Bei stark degenerierter oder nicht mehr rekonstruierbarer Manschette kommen ein resorbierbares Ballonimplantat oder eine inverse Schulterprothese in Betracht.

FAQ

Haeufig gestellte Fragen

Wann muss eine gerissene Rotatorenmanschette operiert werden?

Eine Operation ist vor allem dann angezeigt, wenn konservative Behandlungen nach sechs Wochen keine ausreichende Besserung bringen, ein vollständiger Riss mit Kraftverlust vorliegt oder jüngere und sportlich aktive Patienten eine rasche Wiederherstellung der Schulterfunktion anstreben. Bei asymptomatischen Zufallsbefunden kann zunächst abgewartet werden.

Wie lange dauert die arthroskopische Sehnennaht der Rotatorenmanschette?

Der Eingriff dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. Bei großen Rissen, zusätzlicher Akromioplastik oder weiteren Begleitmaßnahmen kann die OP-Zeit auf bis zu zwei Stunden ansteigen.

Wird die Rotatorenmanschette ambulant oder stationär operiert?

In vielen Fällen ist ein ambulanter Eingriff möglich. Bei großen Rissen, relevanten Begleiterkrankungen oder erhöhtem Narkoserisiko empfiehlt sich ein stationärer Aufenthalt von zwei bis fünf Tagen. Ob der Eingriff im MainMed MVZ Frankfurt ambulant oder stationär erfolgt, klärt Dr. Rüger im persönlichen Beratungsgespräch [bitte prüfen: Dr. Rüger].

Wie lange muss ich nach der Schulter-OP krankgeschrieben sein?

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit hängt stark von der beruflichen Tätigkeit ab. Bei Büroarbeit sind viele Patienten nach sechs bis acht Wochen wieder arbeitsfähig. Bei körperlich schwerer Arbeit oder Überkopftätigkeiten kann die Krankschreibung drei bis sechs Monate betragen.

Wann darf ich nach der Operation wieder Auto fahren und Sport treiben?

Autofahren ist in der Regel erst nach Ende der sechswöchigen Ruhigstellungsphase und nach ausdrücklicher Freigabe durch den Operateur erlaubt. Leichte Sportarten ohne Überkopfbelastung sind häufig ab dem vierten bis sechsten Monat möglich, Überkopf- und Kontaktsportarten frühestens nach neun bis zwölf Monaten.

Welche Risiken hat die arthroskopische Sehnennaht?

Wie bei jedem operativen Eingriff können Infektionen, Nachblutungen, Thrombosen und Narkosekomplikationen auftreten. Spezifische Risiken sind eine erneute Sehnenruptur (besonders bei schlechter Sehnenqualität oder zu früher Belastung), eine postoperative Schultersteife sowie Nervenverletzungen. Ihr Operateur klärt Sie vor dem Eingriff umfassend auf.

Wo wird die Rotatorenmanschette in Frankfurt operiert?

Im MainMed MVZ Frankfurt berät Dr. Rüger und sein Team Sie umfassend zu allen Behandlungsoptionen bei Rotatorenmanschettenrissen – von der konservativen Therapie bis zur arthroskopischen Sehnennaht. Termine sind online buchbar.

Medizinische Codierung (ICD-10): M75.1, S46.01, M75.8

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