Orthopädie · Fachbeitrag

Bankart Operation bei Schulterinstabilität

Bankart-Operation in Frankfurt: Verfahren, Ablauf & Reha verständlich erklärt. Arthroskopisch oder offen? Jetzt Termin im MainMed MVZ vereinbaren.

  • Ärztlich geprüft
  • Aktualisiert: 18. August 2026
  • 12 Min Lesezeit

01 · Ueberblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Bankart-Operation nötig bei wiederkehrender Schulterinstabilität nach Labrumriss
  • Häufigstes Verfahren: arthroskopische Labrumrefixation mit Fadenanker
  • Meist Vollnarkose oder regionale Betäubung, Dauer ca. 45 bis 90 Minuten
  • Reha-Dauer: 4 bis 6 Monate bis zur vollen Sportfähigkeit
  • Termin in Frankfurt jetzt online im MainMed MVZ vereinbaren
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Bankart-Operation: Wann ist der Eingriff notwendig?

Eine Bankart-Operation ist notwendig, wenn das Schultergelenk nach einer vorderen Luxation (Ausrenkung) dauerhaft instabil bleibt und sich das abgerissene Labrum glenoidale (die knorpelige Gelenklippe) nicht von selbst wieder am Pfannenrand befestigt. Da die Gelenklippe zusammen mit dem vorderen Kapsel-Band-Apparat den wichtigsten Stabilisator des Schultergelenks bildet, führt ein vollständiger Abriss in vielen Fällen zu rezidivierenden (wiederkehrenden) Luxationen, die das Gelenk langfristig schädigen.

Hintergrund zur Erkrankung: Was eine Bankart-Läsion ist, wie sie entsteht und welche Symptome auftreten, lesen Sie auf unserer Seite Bankart-Läsion – Ursachen, Symptome und Diagnose.

Bankart-Laesion mit Abriss der Gelenklippe vom vorderen unteren Pfannenrand

Operation oder abwarten? Wann eine OP sinnvoll ist

Ob eine Operation notwendig ist, hängt von mehreren Faktoren ab: dem Alter des Patienten, dem Ausmaß des Knochenverlusts am Pfannenrand, der Anzahl der bereits stattgefundenen Luxationen sowie dem individuellen Aktivitätsniveau und Anspruch an die Schulterstabilität.

Bei jungen, sportlich aktiven Patienten unter 30 Jahren wird nach einer ersten traumatischen Schulterluxation aufgrund der sehr hohen Rezidivrate (Wiederholungsrate) unter konservativer Behandlung häufig eine frühzeitige operative Versorgung empfohlen. Studien zeigen, dass die Rezidivrate bei konservativ behandelten jungen Patienten zwischen 50 und 90 % liegen kann, während eine operative Stabilisierung die Rückfallquote deutlich senkt.

Konservative Maßnahmen – also Ruhigstellung in einer Armschlinge für zwei bis drei Wochen, gefolgt von gezieltem Muskelaufbautraining der Rotatorenmanschette (der schützenden Schultermuskulatur) – können bei älteren Patienten mit geringem Aktivitätsniveau oder nach einer einmaligen Erstluxation ohne wesentlichen Knochenverlust ausreichend sein.

Achtung: Wird eine behandlungsbedürftige Schulterinstabilität nicht operiert, kann jede weitere Ausrenkung zu zusätzlichem Knochenverlust am Pfannenrand, Knorpelschäden und langfristiger Schulterarthrose führen. Bei ausgeprägtem knöchernem Defekt (mehr als 20 bis 25 % der Gelenkfläche) reicht eine reine Weichteilrekonstruktion oft nicht mehr aus – dann sind knöcherne Aufbauverfahren erforderlich.

Eine absolute Operationsindikation (zwingende Notwendigkeit zur OP) besteht bei:

  • Rezidivierender Schulterluxation (mehr als eine Ausrenkung)
  • Anhaltender Schulterinstabilität trotz konsequenter Physiotherapie
  • Knöcherner Bankart-Läsion mit relevantem Glenoiddefekt (Knochendefizit am Pfannenrand)
  • Begleitenden Verletzungen wie einer Hill-Sachs-Delle (Einbruch am Oberarmkopf) mit Instabilitätsrelevanz
  • Jungen Leistungssportlern nach Erstluxation auf Wunsch des Patienten

Refixation der Gelenklippe an der Schulterpfanne mit Fadenankern bei der Bankart-Operation

Welche Operationsverfahren gibt es bei der Bankart-Reparatur?

Die Bankart-Operation zielt darauf ab, das abgerissene Labrum glenoidale (die Gelenklippe) wieder fest am Pfannenrand zu verankern und den vorderen Kapsel-Band-Apparat zu straffen. Je nach Ausmaß der Verletzung, dem Grad des Knochenverlusts und den individuellen Gegebenheiten stehen verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung.

Arthroskopische Bankart-Reparatur (Gelenkspiegelung mit Labrumrefixation)

Die arthroskopische Bankart-Reparatur (minimalinvasive Gelenkspiegelung) ist heute das am häufigsten eingesetzte Standardverfahren. Der Chirurg führt über zwei bis drei kleine Hautschnitte (sogenannte Portale) von etwa einem Zentimeter Länge eine Kamera sowie feine Arbeitsinstrumente in das Schultergelenk ein. Unter Sichtkontrolle auf einem Monitor wird das abgerissene Labrum zunächst vom vernarbten Gewebe befreit und der Pfannenrand angeraut, um eine gute Einheilung zu ermöglichen. Anschließend wird das Labrum mithilfe von Fadenankern (kleinen Titanschrauben oder bioresorbierbaren Implantaten, die im Knochen verankert werden und Nähte tragen) wieder fest an den Pfannenrand genäht. Zusätzlich wird die gedehnte Gelenkkapsel gerafft, um die Stabilität zu verbessern.

Vorteile dieses Verfahrens sind die kleinen Narben, der geringere Blutverlust, die schonendere Behandlung der umgebenden Muskulatur und eine in der Regel schnellere Erholung im Vergleich zur offenen Technik. Der Eingriff gilt bei der weichen (fibrösen) Bankart-Läsion ohne wesentlichen Knochenverlust als Methode der Wahl.

Offene Bankart-Reparatur

Die offene Bankart-Reparatur wird heute seltener durchgeführt und ist vor allem dann indiziert, wenn arthroskopisch keine ausreichende Stabilisierung erreicht werden kann – etwa bei sehr ausgeprägter Kapselerschlaffung, bei Revisionsoperationen (erneuten Eingriffen nach Voroperationen) oder bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten. Dabei wird die Schulter über einen Schnitt von etwa fünf bis acht Zentimetern Länge eröffnet, der Musculus subscapularis (der vordere Schulterblattmuskel) gespalten oder abgelöst und das Labrum unter direkter Sicht refixiert sowie die Kapsel gestrafft. Die offene Technik ermöglicht eine sehr robuste Rekonstruktion, geht jedoch mit einem längeren Heilungsverlauf einher.

Knöcherne Bankart-Reparatur und Schraubenosteosynthese

Bei der knöchernen Bankart-Läsion, bei der ein Knochenfragment vom vorderen Pfannenrand abgebrochen ist, kann dieses Fragment operativ wieder am Glenoid (der Gelenkpfanne) fixiert werden. Dies geschieht in der Regel über eine Schraubenosteosynthese (Verschraubung des Knochenfragments) – arthroskopisch oder offen, je nach Größe und Lage des Fragments. Ziel ist es, den Knochen wieder einzuheilen zu lassen und so die ursprüngliche Pfannengeometrie wiederherzustellen.

Latarjet-Verfahren (Knochenblock-Transplantation)

Wenn der Knochenverlust am Pfannenrand mehr als etwa 20 bis 25 % der ursprünglichen Gelenkfläche beträgt, ist eine reine Weichteilrekonstruktion oft nicht mehr ausreichend stabil. In diesen Fällen kommt das Latarjet-Verfahren (Korakoidtransfer) zum Einsatz: Ein Teil des Rabenschnabelfortsatzes (Processus coracoideus) der Schulter wird mitsamt seinen Sehnen an den vorderen Pfannenrand versetzt und dort mit Schrauben fixiert. Dadurch wird der Pfannenrand knöchern vergrößert und die Schulter durch den sogenannten Schlingeneffekt der mitversetzten Sehnen zusätzlich stabilisiert. Dieses Verfahren ist technisch anspruchsvoller, liefert aber bei entsprechender Indikation sehr gute Langzeitergebnisse.

Gut zu wissen: Die Wahl des Operationsverfahrens hängt maßgeblich vom Ausmaß des Knochenverlusts am Pfannenrand ab. Beträgt der Defekt weniger als 20 % der Gelenkfläche, ist die arthroskopische Weichteilrekonstruktion in der Regel ausreichend. Bei größerem Knochenverlust empfehlen aktuelle Leitlinien ein knochenaugmentierendes Verfahren wie den Latarjet-Transfer.

Unser Vorgehen bei der Bankart-Operation im MainMed MVZ

In unserer Praxis legen wir bei der Behandlung der Schulterinstabilität großen Wert auf eine individuelle, befundbezogene Therapieplanung. Vor jedem Eingriff erfolgt eine sorgfältige Analyse der Bildgebung – insbesondere der MRT-Arthrographie (Gelenkspiegelung mittels Magnetresonanztomographie) sowie ggf. einer CT (Computertomographie) zur Beurteilung eines etwaigen Knochenverlusts – um das für Sie optimale Operationsverfahren auszuwählen. Wir streben grundsätzlich ein gelenkschonendes, minimalinvasives Vorgehen nach aktuellem fachlichem Standard an und entscheiden gemeinsam mit Ihnen, ob eine arthroskopische Reparatur oder ein knochenaugmentierendes Verfahren die beste Lösung für Ihre Situation darstellt.

Die Operation erfolgt bei uns wann immer möglich arthroskopisch über mehrere kleine Hautschnitte. Nach sorgfältiger Mobilisation des abgelösten Labrums werden in der Regel drei Bohrlöcher am Pfannenrand angelegt. Anschließend wird das Labrum mit einem stabilen Faden sicher umschlungen. Der Faden wird über kleine Knochenanker im Pfannenrand fixiert, sodass das Labrum wieder fest an seiner ursprünglichen Ansatzstelle refixiert wird. Abschließend wird die Stabilität der Refixation arthroskopisch kontrolliert und der Eingriff beendet.

Narkose, Dauer und Aufenthalt bei der Bankart-OP

Die Bankart-Operation wird in der Regel in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) durchgeführt, häufig ergänzt durch eine regionale Betäubung des Schulternervengeflechts (interskalenärer Plexusblock), die eine effektive Schmerzreduktion in den ersten Stunden nach dem Eingriff gewährleistet. Alternativ ist bei bestimmten Patienten auch eine reine Regionalanästhesie möglich; die Entscheidung trifft der Anästhesist gemeinsam mit Ihnen im Vorgespräch.

Aspekt Typische Angabe
Narkoseform Vollnarkose, häufig kombiniert mit Plexusblock (Nervenblockade am Hals)
OP-Dauer (arthroskopisch) Ca. 45 bis 75 Minuten
OP-Dauer (offen / Latarjet) Ca. 60 bis 120 Minuten
Lagerung Beach-Chair-Position (halbsitzend) oder Seitenlage
Aufenthalt Ambulant

Am Operationstag erscheinen Sie nüchtern in der Klinik oder Praxis. Nach dem Eingriff verbleiben Sie zunächst im Aufwachraum, bis die Narkose vollständig abgeklungen ist. Die operierte Schulter wird unmittelbar nach der OP in einer Armschlinge (Schulterorthese) ruhiggestellt, die Sie in den ersten Wochen konsequent tragen müssen. Die Entlassung erfolgt in Abhängigkeit vom Verlauf und der gewählten Einrichtung noch am selben Tag oder nach einer Übernachtung zur Beobachtung.

Tipp: Bringen Sie am Operationstag bequeme, weit geschnittene Kleidung mit, die sich leicht über die Schulterorthese anziehen lässt – idealerweise ein Hemd oder eine Jacke mit Knöpfen. Organisieren Sie außerdem eine Begleitperson, die Sie nach Hause fährt, da Sie nach einer Narkose nicht selbst Auto fahren dürfen.

Nachbehandlung nach der Bankart-Operation: Reha Schritt für Schritt

Die Nachbehandlung ist entscheidend für den Operationserfolg und muss konsequent und geduldig durchgeführt werden. Der Heilungsverlauf gliedert sich in mehrere Phasen, die sich an der biologischen Einheilung der refixierten Gelenklippe orientieren.

Phase 1 – Ruhigstellung (Woche 1 bis 4): Die Schulter wird in einer Armschlinge oder Schulterorthese ruhiggestellt. Erlaubt sind in dieser Phase lediglich Pendelübungen (leichtes Kreisen des Arms aus der Schwerkraft heraus), Fingerbeuge- und Handgelenksübungen sowie isometrische Anspannungsübungen der Schultermuskulatur, um einem Muskelschwund entgegenzuwirken.

Phase 2 – Mobilisierung (Woche 4 bis 8): Nach Abnahme der Orthese beginnt die geführte Mobilisation des Schultergelenks unter physiotherapeutischer Anleitung. Ziel ist die schrittweise Wiederherstellung der Beweglichkeit ohne Belastung in Außenrotation (Auswärtsdrehung) und Abduktion (Abspreizen), um die frisch verheilte Gelenklippe nicht zu gefährden.

Phase 3 – Kraftaufbau (Woche 8 bis 16): Nun beginnt der gezielte Aufbau der Rotatorenmanschette (der stabilisierenden Schultermuskulatur) und der Schulterblattfixatoren. Propriozeptionstraining (Schulung des Gleichgewichts- und Lagesinns des Gelenks) wird in dieser Phase besonders wichtig.

Phase 4 – Sportspezifische Rehabilitation (ab Monat 4 bis 6): Kontaktsportarten, Überkopfsportarten (z.B. Handball, Tennis, Schwimmen) und Kampfsport sollten frühestens nach vier bis sechs Monaten wieder aufgenommen werden – nach ausdrücklicher Freigabe durch den behandelnden Arzt und nach bestandenem funktionellen Rückkehr-zum-Sport-Test.

  • Krankschreibung bei Bürotätigkeit: ca. 2 bis 4 Wochen
  • Krankschreibung bei körperlicher Arbeit: ca. 6 bis 12 Wochen
  • Autofahren: frühestens nach 4 bis 6 Wochen, nach ärztlicher Freigabe
  • Leichter Sport (Radfahren, Laufen): ab Woche 6 bis 8 möglich
  • Kontakt- und Überkopfsport: frühestens nach 4 bis 6 Monaten
Tipp: Beginnen Sie so früh wie möglich mit der physiotherapeutischen Behandlung – idealerweise bereits in der ersten Woche nach der Operation mit passiven Übungen. Eine lückenlose Physiotherapie über den gesamten Rehabilitationszeitraum ist der wichtigste Faktor für ein stabiles, langfristig gutes Ergebnis.

Unsicher über den nächsten Schritt? Wann Sie einen Schulterchirurgen aufsuchen sollten

Suchen Sie zeitnah einen Schulterchirurgen auf, wenn Ihre Schulter sich nach einer Ausrenkung wiederholt instabil anfühlt, wenn Sie ein anhaltendes Angstgefühl vor erneuter Luxation beim Sport oder im Alltag verspüren, oder wenn die Bildgebung einen vollständigen Labrumriss mit oder ohne Knochenverlust gezeigt hat. Auch wenn Sie bereits eine Bankart-Operation hatten und eine erneute Instabilität aufgetreten ist, sollten Sie sich einer spezialisierten Untersuchung unterziehen.

Zögern Sie nicht, eine Zweitmeinung einzuholen, wenn Sie unsicher sind, ob eine Operation für Sie wirklich notwendig ist. Im MainMed MVZ Frankfurt beraten wir Sie auf Basis der aktuellen Leitlinien und Ihrer individuellen Bildgebung – ohne vorschnelle Operationsempfehlung, aber mit dem klaren Ziel, Ihre Schulter dauerhaft stabil und funktionsfähig zu machen.

Zweite Meinung gefragt?

Vor einer Schulter-OP lohnt sich der zweite Blick.

Steht bei Ihnen eine Bankart-Operation im Raum oder leiden Sie unter wiederkehrender Schulterinstabilität und suchen eine fundierte Zweitmeinung in Frankfurt? Im MainMed MVZ beraten wir Sie ehrlich und umfassend - auf Basis Ihrer Bildgebung und aktueller Leitlinien - mit dem Ziel, so schonend und gelenkerhaltend wie möglich vorzugehen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin.

Ihre Zweitmeinung erhalten Sie bei

Dr. med. Florian Rüger

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie · MainMed MVZ Frankfurt

Dr. med. Florian Rüger im MainMed MVZ Frankfurt Privat & Kasse

Zusammenfassung

Zentrale Erkenntnisse

Häufige Ursache für Schulterinstabilität: Bei etwa 75 % der vorderen Schulterluxationen unter 40 Jahren reißt das Labrum glenoidale (die Gelenklippe) vom Pfannenrand ab.

Zwei Läsionstypen: Man unterscheidet die weiche (fibröse) Bankart-Läsion, bei der nur Weichteile betroffen sind, von der knöchernen Bankart-Läsion, bei der zusätzlich ein Knochenfragment am Pfannenrand abbricht.

Arthroskopie als Standard: Der minimalinvasive Eingriff über kleine Hautschnitte (Arthroskopie) hat die offene Operation in den meisten Fällen abgelöst und ermöglicht eine schonendere Rehabilitation.

Reha entscheidend: Der Operationserfolg hängt maßgeblich von einer konsequenten physiotherapeutischen Nachbehandlung ab; ein zu früher Belastungsaufbau erhöht das Rückfallrisiko.

Fazit

FAQ

Haeufig gestellte Fragen

Wann muss eine Bankart-Operation durchgeführt werden?

Eine Bankart-Operation ist indiziert, wenn das Schultergelenk nach einer vorderen Ausrenkung dauerhaft instabil bleibt, sich wiederholt ausrenkt oder wenn ein vollständiger Labrumriss mit relevantem Knochenverlust vorliegt. Bei jungen, sportlich aktiven Patienten wird häufig auch nach einer Erstluxation operiert, da die Rückfallrate ohne Operation sehr hoch ist.

Wie lange dauert eine Bankart-Operation?

Die arthroskopische Bankart-Reparatur dauert in der Regel 45 bis 75 Minuten. Offene Verfahren oder der Latarjet-Eingriff (Knochenblock-Transfer) können 60 bis 120 Minuten in Anspruch nehmen. Hinzu kommen die Zeit für die Narkoseeinleitung und den Aufwachraum.

Wird die Bankart-Operation ambulant oder stationär durchgeführt?

Die arthroskopische Variante kann je nach Einrichtung und Patientenzustand ambulant oder mit einer Übernachtung durchgeführt werden. Aufwändigere Verfahren wie der Latarjet-Eingriff erfordern häufig einen stationären Aufenthalt von ein bis zwei Tagen. Wie wir im MainMed MVZ Frankfurt vorgehen, erläutert Ihnen Dr. Rüger im persönlichen Beratungsgespräch.

Wie lange bin ich nach der Bankart-OP krankgeschrieben?

Bei sitzender Bürotätigkeit beträgt die Krankschreibung in der Regel zwei bis vier Wochen. Bei körperlich anspruchsvollen Berufen kann sie sechs bis zwölf Wochen betragen. Die genaue Dauer hängt von Ihrem Beruf und Ihrem individuellen Heilungsverlauf ab.

Wann darf ich nach der Operation wieder Auto fahren und Sport treiben?

Autofahren ist in der Regel frühestens vier bis sechs Wochen nach der Operation möglich, nach ausdrücklicher ärztlicher Freigabe. Leichte Sportarten wie Laufen oder Radfahren sind ab Woche sechs bis acht denkbar. Kontakt- und Überkopfsportarten sollten frühestens nach vier bis sechs Monaten wieder aufgenommen werden.

Welche Risiken hat die Bankart-Operation?

Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen allgemeine Risiken wie Infektionen, Nachblutungen und Narkosekomplikationen. Spezifische Risiken der Bankart-OP umfassen Nervenverletzungen (insbesondere des Nervus axillaris), Implantat-Komplikationen (z.B. Lockerung von Fadenankern), eine unvollständige Wiederherstellung der Stabilität sowie in seltenen Fällen eine Versteifung des Schultergelenks (Frozen Shoulder). Das Rückfallrisiko einer erneuten Luxation nach arthroskopischer Reparatur liegt je nach Patientenkollektiv und Aktivitätsniveau bei etwa 10 bis 20 %.

Wo wird die Bankart-Operation in Frankfurt durchgeführt?

Im MainMed MVZ Frankfurt sind Sie bei Dr. Rüger und seinem Team in erfahrenen Händen. Wir beraten Sie umfassend zu Ihren Behandlungsoptionen und begleiten Sie von der Diagnose bis zur Rehabilitation. Termine können bequem online vereinbart werden.

Medizinische Codierung (ICD-10): S43.0, M24.31, S43.3

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