
Orthopädie · Leistung
Knochendichtemessung
Neue Empfehlung: bereits ab 50 Jahren bei Risikofaktoren, ab 70 Jahren grundsätzlich. Die DXA-Messung kann Veränderungen der Knochenstruktur erkennen, bevor es zu einem Bruch kommt. Knochendichtemessung im MainMed MVZ Frankfurt. Jetzt Termin vereinbaren.
Die Früherkennung der Osteoporose gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit den aktuellen Empfehlungen der wissenschaftlichen Fachgesellschaften hat sich die Einschätzung verändert, wann eine Knochendichtemessung sinnvoll ist. Während früher häufig erst nach einem Knochenbruch oder in höherem Lebensalter untersucht wurde, wird heute eine frühere Diagnostik empfohlen.
Neue Empfehlung: ab 50 bei Risikofaktoren, ab 70 grundsätzlich
Neu ist insbesondere: Bereits ab dem 50. Lebensjahr sollte bei bestehenden Risikofaktoren eine Knochendichtemessung erfolgen. Ab dem 70. Lebensjahr wird sie grundsätzlich empfohlen, auch wenn keine weiteren Risikofaktoren bekannt sind. Damit trägt die aktuelle Leitlinie den wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung, dass Osteoporose häufig über viele Jahre unbemerkt fortschreitet und oft erst durch einen Knochenbruch entdeckt wird.

Warum die frühe Erkennung wichtig ist
Osteoporose ist eine der häufigsten Volkskrankheiten im höheren Lebensalter. Die Erkrankung führt dazu, dass die Knochen an Stabilität verlieren und bereits bei alltäglichen Belastungen oder harmlosen Stürzen brechen können. Besonders betroffen sind Wirbelkörper, Hüfte und Handgelenk. Solche Frakturen können erhebliche Auswirkungen auf Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität haben.
Was die DXA-Knochendichtemessung leistet
Gerade deshalb ist die frühzeitige Erkennung so wichtig. Eine Knochendichtemessung (DXA) ermöglicht es, Veränderungen der Knochenstruktur bereits zu erkennen, bevor es zu einem Bruch kommt. Wird ein erhöhtes Risiko rechtzeitig festgestellt, können gezielte Maßnahmen eingeleitet werden. Dazu gehören beispielsweise:
- eine Optimierung der Calcium- und Vitamin-D-Versorgung
- regelmäßige körperliche Aktivität
- Maßnahmen zur Sturzprophylaxe
- falls erforderlich eine individuell angepasste medikamentöse Behandlung
Ziel ist es, das persönliche Frakturrisiko deutlich zu reduzieren und die Knochengesundheit langfristig zu erhalten.
Wer ein erhöhtes Risiko trägt
Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem bereits erlittene Knochenbrüche nach Bagatellverletzungen, eine familiäre Vorbelastung, eine längerfristige Einnahme von Kortison, rheumatische Erkrankungen, Untergewicht oder andere Erkrankungen, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen können. Auch Frauen nach den Wechseljahren und Männer ab dem 50. Lebensjahr sollten ihr persönliches Risiko ärztlich einschätzen lassen.

Die Messung in unserer Praxis
In unserer Praxis führen wir die moderne DXA-Knochendichtemessung schnell, strahlungsarm und schmerzfrei durch. Anschließend besprechen wir die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen und erstellen, falls notwendig, ein individuelles Konzept zur Vorbeugung oder Behandlung.
Denn eine früh erkannte Osteoporose lässt sich heute in vielen Fällen erfolgreich behandeln. Je früher mögliche Veränderungen erkannt werden, desto größer ist die Chance, Knochenbrüche zu vermeiden und die Mobilität bis ins hohe Alter zu erhalten.
Ergänzend kann bei verminderter Knochendichte je nach Befund auch die MBST-Therapie Bestandteil des Behandlungskonzeptes sein. Mehr zum Krankheitsbild finden Sie unter Osteoporose.
Lassen Sie Ihr Risiko einschätzen
Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob eine Knochendichtemessung in Ihrer Situation sinnvoll ist, und besprechen die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen.



