Orthopädie · Fachbeitrag
Hüftarthrose (Coxarthrose): Ursachen, Diagnose & Therapie
Hüftarthrose (Coxarthrose): Ursachen, Symptome & Behandlung verständlich erklärt. Jetzt Termin im MainMed MVZ Frankfurt vereinbaren. ✓ Erfahrene Orthopäden
- Ärztlich geprüft
- Aktualisiert: 18. August 2026
- 13 Min Lesezeit
01 · Ueberblick
Das Wichtigste in Kürze
- Hüftarthrose (Coxarthrose) entsteht durch fortschreitenden Knorpelverschleiß im Hüftgelenk – häufigste Arthroseform beim Menschen.
- Bei anhaltenden Hüft- oder Leistenschmerzen über mehr als zwei Wochen: zeitnah orthopädisch abklären lassen.
- Behandlung: zunächst Physiotherapie, Schmerzmedikamente und Gewichtsreduktion; bei Fortschreiten ggf. operative Verfahren.
- Hüftarthrose ist nicht heilbar, aber mit gezielter Therapie lässt sich der Verlauf deutlich verlangsamen.
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Hüftarthrose (Coxarthrose): Definition und Häufigkeit
Hüftarthrose – medizinisch Coxarthrose (von lateinisch coxa, die Hüfte) – bezeichnet den fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels im Hüftgelenk (ICD-10: M16). Dabei wird die glatte, elastische Knorpelschicht, die Oberschenkelkopf (Femurkopf) und Hüftpfanne (Acetabulum) überzieht, zunehmend rauer, dünner und schließlich vollständig abgebaut. In der Folge reiben die knöchernen Gelenkflächen direkt aufeinander – ein Prozess, der Schmerzen, Entzündung und Bewegungseinschränkung verursacht.
Die Erkrankung entwickelt sich meist über Jahre hinweg schleichend. Im Frühstadium bleibt sie oft symptomfrei und wird zufällig entdeckt. Erst wenn die Knorpelschicht erheblich geschädigt ist, treten typische Beschwerden auf. In späteren Stadien sind neben dem Knorpel auch Bänder, Gelenkkapsel, Gelenkschleimhaut (Synovialis) und die umgebende Muskulatur betroffen – Mediziner sprechen dann von einer Osteochondrose im Hüftgelenk.
Coxarthrose ist die häufigste Form der Arthrose beim Menschen – noch häufiger als Kniearthrose (Gonarthrose). Schätzungen zufolge zeigen bis zu 20 % der über 50-Jährigen röntgenologische Verschleißzeichen am Hüftgelenk, wobei nicht alle davon klinische Beschwerden entwickeln. In Deutschland werden jährlich mehr als 200.000 Hüftprothesen-Operationen durchgeführt, deren häufigste Ursache die Coxarthrose ist.
Wie entsteht Coxarthrose? Ursachen und Risikofaktoren
Coxarthrose entsteht aus einem komplexen Zusammenspiel von mechanischen, stoffwechselbedingten und genetischen Faktoren. Mediziner unterscheiden traditionell zwischen einer primären Hüftarthrose (Ursache unbekannt) und einer sekundären Hüftarthrose (konkrete Auslöser bekannt). Diese Einteilung ist jedoch zunehmend überholt: Neuere Forschung zeigt, dass hinter vielen vermeintlich »idiopathischen« (ohne erkennbare Ursache) Fällen sehr wohl spezifische, behandelbare Auslöser stecken.
Bei etwa 80 % aller Hüftarthrosen lässt sich eine konkrete Ursache identifizieren – häufig eine Gelenkfehlform, eine Verletzung oder eine entzündliche Vorerkrankung. Patienten mit sekundärer Coxarthrose sind im Durchschnitt jünger als 50 Jahre und haben oft einseitige Beschwerden. Wird die Ursache frühzeitig erkannt und behandelt, lässt sich der Gelenkverschleiß in vielen Fällen aufhalten oder deutlich verlangsamen.
| Häufige Ursachen und Risikofaktoren | Seltene oder spezifische Auslöser |
|---|---|
| Höheres Lebensalter (über 50 Jahre) | Hüftdysplasie (angeborene Fehlform der Hüftpfanne) |
| Übergewicht (Adipositas) | Femoroacetabuläres Impingement (Hüftimpingement – Formstörung von Hüftkopf und Pfanne) |
| Weibliches Geschlecht, insbesondere nach den Wechseljahren | Hüftkopfnekrose (Absterben des Knochens durch Durchblutungsstörung) |
| Schwere körperliche Arbeit oder Leistungssport | Labrumläsion (Riss der knorpeligen Gelenklippe) |
| Genetische Veranlagung (familiäre Knorpelschwäche) | Bakterielle Gelenkinfektion (Coxitis) |
| Bewegungsmangel | Rheumatoide Arthritis (chronische Gelenkentzündung als Autoimmunerkrankung) |
| Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Fettstoffwechselstörungen) | Oberschenkelhalsbruch mit Folgeschäden |
Frauen erkranken häufiger an Coxarthrose als Männer. Das breitere weibliche Becken bedingt eine veränderte Stellung der Hüft- und Kniegelenke, was die Knorpelbelastung erhöht. Zudem begünstigen hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren den Knorpelabbau. Das eigene Körpergewicht ist dabei der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor: Bereits eine Gewichtsreduktion um 5 Kilogramm kann das Arthroserisiko um nahezu 50 % senken.
Coxarthrose erkennen: Typische Beschwerden und Warnsignale
Die Symptome einer Hüftarthrose entwickeln sich in der Regel schleichend und nehmen mit fortschreitendem Knorpelverschleiß zu. Charakteristisch ist, dass die Beschwerden zunächst nur bei Belastung auftreten und sich in Ruhephasen bessern – erst im fortgeschrittenen Stadium treten auch Ruheschmerzen und Nachtschmerzen auf.
Typische Beschwerden bei Hüftarthrose (Coxarthrose) sind:
- Leisten- und Hüftschmerzen: Zunächst nur bei Belastung, später auch in Ruhe. Viele Betroffene berichten von einem tiefen, ziehenden Schmerz in der Leiste.
- Anlaufschmerzen: Nach längerem Sitzen oder Liegen fühlt sich das Hüftgelenk »eingerostet« an. Erst nach einigen Schritten »läuft es sich ein«.
- Ausstrahlende Schmerzen ins Knie: Hüftarthrose kann Schmerzen erzeugen, die bis ins Kniegelenk ausstrahlen – ein häufiges Missverständnis, das zu Fehldiagnosen führt.
- Bewegungseinschränkung: Besonders die Drehbewegung (Innenrotation) des Beines ist schmerzhaft und eingeschränkt. Betroffene haben Schwierigkeiten beim Schuhe anziehen, beim Treppensteigen oder beim Sitzen im Schneidersitz.
- Hinken und Schonhaltung: Bei stärkerem Verschleiß entwickeln Betroffene ein charakteristisches Schonhinken auf der betroffenen Seite.
- Knack- und Reibegeräusche (Krepitation): Hörbare Geräusche beim Bewegen des Hüftgelenks entstehen, wenn Knochen auf Knochen reibt.
- Muskelverspannungen im Lenden- und Gesäßbereich: Die Muskulatur reagiert auf Gelenkschmerzen mit chronischer Anspannung, die in den Rücken ausstrahlen kann.
- Nacht- und Ruheschmerzen: Ein Zeichen für eine entzündlich aktivierte Arthrose (aktivierte Coxarthrose), bei der das Gelenk überwärmt und geschwollen sein kann.
So diagnostizieren wir Ihre Hüftarthrose im MainMed MVZ
In unserer Praxis beginnen wir die Diagnostik stets mit einem ausführlichen Anamnesegespräch: Wir fragen nach Art, Dauer und Intensität Ihrer Beschwerden, nach Vorerkrankungen, früheren Verletzungen und Ihrem Alltag. Bereits aus der Schilderung typischer Symptome wie Anlaufschmerzen oder eingeschränkter Drehbeweglichkeit lässt sich ein erster Verdacht auf Coxarthrose ableiten.
Anschließend führen wir eine klinische Untersuchung durch: Wir prüfen Ihr Gangbild, Ihre Körperhaltung, die Beinlängen sowie die Beweglichkeit des Hüftgelenks in alle Richtungen. Besonders aufschlussreich ist die schmerzhafte Innenrotation des gestreckten Beines – ein klassisches Zeichen für eine Hüftarthrose. Wir tasten gezielt nach Druckschmerzhaftigkeit und beurteilen die Muskulatur auf Seitenunterschiede.
Zur bildgebenden Diagnostik setzen wir folgende Verfahren ein:
- Röntgenaufnahme im Stehen: Die Standarduntersuchung bei Verdacht auf Coxarthrose. Unter Gewichtsbelastung wird der Gelenkspalt sichtbar – seine Verschmälerung zeigt den Grad des Knorpelverlustes an. Auch Osteophyten (Knochenanbauten), subchondrale Sklerosierung (Knochenverdichtung unter dem Knorpel) und Geröllzysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Knochen) sind erkennbar.
- Ultraschalluntersuchung (Sonografie): Ergänzend zum Röntgen stellen wir Bänder, Gelenkkapsel und Weichteile dar. Entzündungszeichen und Gelenkergüsse sind gut sichtbar.
- Magnetresonanztomographie (MRT): Bei unklarem Befund oder im Frühstadium der Erkrankung ermöglicht das MRT eine detaillierte Darstellung von Knorpelstruktur, Gelenklippe (Labrum), Bändern und Knochenmarködemen. Besonders bei jüngeren Patienten ist das MRT unverzichtbar, um gelenkerhaltende Behandlungsoptionen zu sichern.
- Laboruntersuchungen: Zum Ausschluss entzündlicher Ursachen (Rheuma, Gicht, bakterielle Infektion) bestimmen wir bei Bedarf Entzündungsmarker und weitere Blutwerte.
Bei komplexen Fällen ziehen wir in unserem MVZ weitere Fachbereiche hinzu, um ein umfassendes Bild zu erhalten und eine individuell abgestimmte Therapie zu planen.
Hüftarthrose behandeln: Von konservativ bis operativ
Die Behandlung der Coxarthrose richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung, dem Alter und Allgemeinzustand des Patienten sowie nach seinen individuellen Bedürfnissen und Zielen. Grundsätzlich gilt: Konservative (nicht-operative) Maßnahmen haben Vorrang – insbesondere in frühen und mittleren Stadien.
Konservative Therapie
Die konservative Behandlung verfolgt drei Hauptziele: Schmerzen lindern, Entzündungen dämpfen und die Beweglichkeit erhalten. Folgende Maßnahmen kommen zum Einsatz:
- Physiotherapie und Bewegungstherapie: Gezielte Kräftigung der hüftumgebenden Muskulatur, Dehnung verkürzter Strukturen und Gangschulungen reduzieren die Gelenkbelastung und verbessern die Stabilität. Wassergymnastik (Hydrotherapie) ist besonders gelenkschonend.
- Schmerzmedikamente und Entzündungshemmer: Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac lindern Schmerzen und Entzündung. Sie werden möglichst niedrig dosiert und zeitlich begrenzt eingesetzt.
- Injektionstherapie: Kortison-Injektionen direkt ins Gelenk wirken schnell entzündungshemmend. Hyaluronsäure-Injektionen verbessern die Gelenkschmierung und können Schmerzen über mehrere Monate lindern. Eigenbluttherapie (PRP – plättchenreiches Plasma) fördert regenerative Prozesse im Gelenk.
- Gewichtsreduktion: Jedes Kilogramm weniger Körpergewicht entlastet das Hüftgelenk erheblich – der wirksamste und nachhaltigste konservative Eingriff bei übergewichtigen Patienten.
- Orthopädische Hilfsmittel: Einlagen, spezielle Schuhzurichtungen, Gehstützen und Orthesen entlasten das Gelenk im Alltag.
- Physikalische Therapie: Wärme- und Kälteanwendungen, Elektrotherapie sowie Massagen ergänzen die Behandlung und lindern Beschwerden.
- Akupunktur: Laut aktuellen Leitlinien hat Akupunktur einen nachgewiesenen positiven Effekt auf Gelenkfunktion und Lebensqualität bei Hüftarthrose-Patienten.
Wann ist eine Operation sinnvoll?
Wenn konservative Maßnahmen über einen angemessenen Zeitraum keine ausreichende Besserung bringen oder die Coxarthrose bereits weit fortgeschritten ist, kommen operative Verfahren in Betracht. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen gelenkerhaltenden Eingriffen (z. B. Hüftarthroskopie mit Knorpelbehandlung, Korrektur von Fehlstellungen) und dem Gelenkersatz durch eine Hüftendoprothese (künstliches Hüftgelenk). Welches Verfahren für Sie infrage kommt, hängt von Ihrem Arthrosegrad, Ihrem Alter und Ihren persönlichen Zielen ab.
Prognose und Vorbeugung der Hüftarthrose
Hüftarthrose ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, die sich nicht vollständig heilen lässt. Mit gezielter Therapie – insbesondere im Frühstadium – lässt sich der Verlauf jedoch erheblich verlangsamen, Beschwerden können dauerhaft gelindert und die Lebensqualität langfristig erhalten werden. Viele Patienten führen mit angepasster Behandlung ein weitgehend schmerzfreies, aktives Leben.
Die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung und Verlangsamung einer Coxarthrose sind:
- Körpergewicht im Normalbereich halten – Übergewicht ist der größte beeinflussbare Risikofaktor
- Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung (Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking, Yoga)
- Gezielte Kräftigung der Hüft- und Rumpfmuskulatur
- Ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, ungesättigten Fettsäuren (z. B. Fischöl) und wenig rotem Fleisch
- Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkoholkonsum (beide fördern Entzündungsreaktionen im Körper)
- Frühzeitige Abklärung von Hüftfehlformen wie Hüftimpingement oder Hüftdysplasie
- Optimale Einstellung von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus
Wann sollten Sie wegen Hüftschmerzen zum Arzt?
SOFORT (Notfall – Notruf 112 oder Notaufnahme): Bei plötzlichen, sehr starken Hüftschmerzen nach einem Sturz oder Unfall, bei Unfähigkeit das Bein zu belasten, bei Hüftschmerzen verbunden mit Fieber, Schüttelfrost und allgemeinem Krankheitsgefühl (Verdacht auf Gelenkinfektion) sowie bei sichtbarer Fehlstellung des Beines.
DIESE WOCHE (zeitnaher Arzttermin): Bei Hüft- oder Leistenschmerzen, die länger als zwei Wochen anhalten oder sich trotz Schonung nicht bessern. Ebenso bei Schmerzen, die in Ruhe oder nachts auftreten, bei deutlich eingeschränkter Beweglichkeit der Hüfte oder bei neu aufgetretenem Hinken ohne erkennbare Ursache.
BEIM NÄCHSTEN REGULÄREN TERMIN: Bei gelegentlichen Anlaufschmerzen nach längerem Sitzen, bei leichten Beschwerden nach ungewohnter körperlicher Belastung, die sich innerhalb von 24 Stunden wieder legen, sowie bei Vorsorgeuntersuchungen nach bekannter Hüftdysplasie oder nach früheren Hüftverletzungen. Im MainMed MVZ Frankfurt beraten wir Sie umfassend und entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan.
Zweite Meinung gefragt?
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Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie · MainMed MVZ Frankfurt
Privat & KasseZusammenfassung
Zentrale Erkenntnisse
• Schleichender Beginn: In frühen Stadien (ICD-10: M16.1) bestehen oft keine oder nur geringe Beschwerden – viele Betroffene bemerken die Erkrankung erst beim Auftreten von Anlaufschmerzen oder Bewegungseinschränkungen.
• Frauen häufiger betroffen: Frauen erkranken aufgrund anatomischer Besonderheiten des Beckens und hormoneller Veränderungen in den Wechseljahren häufiger an Coxarthrose als Männer.
• Gelenkerhalt hat Vorrang: Moderne Orthopädie setzt auf gelenkerhaltende Verfahren – von gezielter Physiotherapie über Injektionstherapie bis hin zur Hüftarthroskopie (Gelenkspiegelung) – bevor ein künstliches Hüftgelenk erwogen wird.
Fazit
FAQ
Haeufig gestellte Fragen
Was sind die häufigsten Ursachen der Hüftarthrose (Coxarthrose)?
In etwa 80 % der Fälle liegt eine konkrete Ursache vor: Gelenkfehlformen wie Hüftdysplasie oder Hüftimpingement, frühere Verletzungen, Hüftkopfnekrose oder entzündliche Gelenkerkrankungen. Bei den übrigen 20 % ist die Ursache unbekannt (primäre Coxarthrose). Übergewicht, höheres Lebensalter, schwere körperliche Arbeit und genetische Veranlagung erhöhen das Risiko zusätzlich.
Wann sollte ich wegen Hüftarthrose zum Arzt?
Spätestens wenn Hüft- oder Leistenschmerzen länger als zwei Wochen anhalten, in Ruhe oder nachts auftreten oder von einer Bewegungseinschränkung begleitet werden, sollten Sie einen Orthopäden aufsuchen. Bei plötzlichen starken Schmerzen nach einem Sturz bitte sofort den Notruf 112 wählen.
Wie wird Coxarthrose diagnostiziert?
Die Basisdiagnostik umfasst ein ausführliches Gespräch, eine klinische Untersuchung (Gangbild, Beweglichkeit, Drehschmerz) sowie eine Röntgenaufnahme im Stehen. Ergänzend kommen Ultraschall und MRT zum Einsatz, um Knorpel, Bänder und Weichteile zu beurteilen. Laborwerte helfen, entzündliche Ursachen auszuschließen.
Ist Hüftarthrose heilbar?
Leider nein – einmal abgebauter Knorpel regeneriert sich nicht vollständig. Mit gezielter Therapie lässt sich der Verlauf jedoch erheblich verlangsamen, Schmerzen können dauerhaft gelindert und die Lebensqualität langfristig erhalten werden. Im Endstadium bietet eine Hüftprothese eine zuverlässige Lösung.
Kann man Hüftarthrose vorbeugen?
Ja, in vielen Fällen lässt sich das Risiko deutlich senken: Normalgewicht halten, regelmäßig gelenkschonend bewegen (Radfahren, Schwimmen), Hüftfehlformen frühzeitig behandeln lassen und Stoffwechselerkrankungen gut einstellen. Bereits 5 kg Gewichtsreduktion können das Arthroserisiko um fast 50 % senken.
Wo behandle ich Hüftarthrose in Frankfurt?
Im MainMed MVZ Frankfurt sind Sie bei unserem orthopädischen Team in erfahrenen Händen. Wir bieten moderne Diagnostik, individuelle Therapieplanung und ein breites Spektrum konservativer und operativer Behandlungsoptionen. Termine sind bequem online buchbar.
Medizinische Codierung (ICD-10): M16.0, M16.1, M16.9







