Schmerzen in der Hüfte erkennen
Die Gelenke, Knochen, Muskeln und Bändern des Hüftgelenks und des Beckens sind ein aufwendig aufeinander abgestimmtes System, das empfindlich auf Abnutzung und Verletzungen reagiert. Es empfiehlt sich daher bei anhaltenden Schmerzen den Rat eines spezialisierten Orthopäden zu suchen, um die Ursache der Beschwerden festzustellen. Die Ursache für Schmerzen im Hüftgelenk können vielfältig sein:
- Eine angeborene Entwicklungsstörung des Gelenkes
- Das ungewöhnliche Wachstum des Gelenkes während der Kindheit und im Jugendalter
- ein Unfall, sowie die Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen mit zunehmendem Alter
- die Überlastungsreaktion des Gelenkes durch intensiven Sport oder berufliche Belastung
Die Diagnosestellung und die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. So sind die diagnostischen Möglichkeiten z.B. durch die Bildgebung mit dem Kernspin (MRT = Magnetresonanztomographie) genauer und neue minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten wie z. B. die Hüftgelenksarthroskopie eine große Verbesserung der Therapie.
Die Diagnose von Hüftschmerzen
Die richtige Diagnose der Schmerzen im Hüftgelenk sind die Grundlage für eine zielgerichtete Therapie. Das Ziel ist dabei immer die Erhaltung des ursprünglichen Hüftgelenkes. Dies gelingt nur, wenn die behandelnden Ärzte dafür spezialisiert sind und über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung von Hüftgelenksbeschwerden verfügen. Die Ärzte in unserer Praxis nutzen dafür bestimmte Untersuchungsmethoden und Testverfahren, um zur richtigen Diagnose und dann in der Folge zur bestmöglichen Therapie des Hüftschmerzes zu kommen. Dafür werden immer eine körperliche Untersuchung und eine entsprechende Bildgebung durchgeführt. Die Bildgebung wird zusätzlich von einem spezialisierten Radiologen begutachtet, um auch kleine Veränderungen im Bereich des Hüftgelenks zu entdecken.
Diese gemeinsame Begutachtung mit dem Radiologen ist zunächst zeitaufwendiger, verkürzt für den Patienten im Verlauf aber die Dauer der Schmerzen und erlaubt eine schnellere Behandlung. Je früher die Ursache der Schmerzen behoben werden kann, desto besser gelingt es das ursprüngliche Hüftgelenk zu erhalten. Dies gelingt nur, wenn in diesem Prozess die Patienten, Ärzte und die medizinischen Fachangestellten eng zusammenarbeiten.
Die körperliche Untersuchung der Hüfte
Die eingehende Untersuchung des Hüftgelenkes durch den Arzt beurteilt zunächst das Gangbild bzw. dessen Einschränkung. Es folgt die Überprüfung der Beweglichkeit des Hüftgelenkes um zu unterscheiden, ob die Schmerzen aus dem Hüftgelenk oder der Umgebung, wie z.B. der Wirbelsäule kommen. Die Schmerzen können auch von einem gereizten Schleimbeutel (Bursitis trochanterica) herrühren oder von den Sehnen und dem Kapselband Apparat des Hüftgelenkes verursacht werden. Überprüft wird auch die Drehbewegung im Hüftgelenk (Innen- und Außenrotation), mögliche Unterschiede der Beinlänge und die Muskelkraft, sowie die Durchblutung der beiden Beine.
Bildgebende Darstellung von Veränderungen im Hüftgelenk
Die Bildgebung, wie Röntgenbilder, Kernspintomographie (MRT) und Ultraschall (Sonographie) sind wesentliche Grundlagen der Diagnosestellung. Auf dem Röntgenbild sich Veränderungen des Hüftkopfes, der Gelenkpfanne und des Schenkelhalses gut darstellen. Im Kernspin (MRT) und im Ultraschall (Sonographie) sind Veränderungen des Gelenkknorpels und der Gelenklippe (Labrum) sichtbar.
In einigen Fällen lässt sich zunächst nicht feststellen, ob die Schmerzen aus dem Hüftgelenk oder dem Becken- bzw Unterbauchbereich ausstrahlen. In diesen Fällen kann eine Schmerzspritze in das Hüftgelenk gegeben werden. Lassen die Beschwerden infolge der Schmerzspritze nach, ist die Ursache im Hüftgelenk zu verorten. Ändern sich die Schmerzen nicht, muss durch weitergehende Diagnostik die Ursache der Schmerzen außerhalb des Hüftgelenkes gesucht werden.
Ich habe regelmäßig Schmerzen in der Leiste
Die diagnostischen Möglichkeiten:
Röntgen
Die Anfertigung von Röntgenbildern sind das einfachste und am häufigsten genutzte Bildgebungsverfahren. Der Aufwand für den Patienten ist vergleichbar mit der Aufnahme einer Fotographie in einem Studio. Während das Licht bzw. der Blitz einer Fotographie sichtbar sind, sind die Röntgenstrahlen unsichtbar. Die elektromagnetischen Röntgenstrahlen erlauben eine Darstellung des Körperinneren. Die Strahlenbelastung der in unserer Praxis eingesetzten digitalen Röntgengeräte sind nur noch minimal belastend. Trotzdem sollten Patientinnen bei einer möglichen Schwangerschaft nicht geröntgt werden.
Häufig stellen sich Patienten in unserer Sprechstunde vor, die berichten erst vor kurzem sei eine Röntgenaufnahme angefertigt worden, die unauffällig gewesen sei. Eine Kopie der Aufnahme hätten sie aber leider nicht mitgebracht. Wir bitten unsere Patienten aktuelle Aufnahmen unbedingt mitzubringen, da auch vermeintlich unauffällige Röntgenbilder in einigen Fällen Informationen liefern, die bei der Diagnosestellung sehr hilfreich sind.
Kernspintomographie (MRT)
MRT Bilder zeigen sowohl das Weichteilgewebe als auch die Strukturen des Knochengewebe. Dabei erlaubt die Darstellung im MRT eine sehr detaillierte Abbildung des Weichteilgewebes, die sowohl hinsichtlich der Sensitivität als auch der Spezifität den meisten anderen Bildgebungsverfahren überlegen ist. Die Magnetwellen bei einer MRT Untersuchung stellen keine Strahlenbelastung dar. Zu achten ist auf eine hohe Auflösung des Kernspintomographen. Wir überweisen die Patienten in unserer Praxis gezielt zu den Radiologen, die über die technischen Möglichkeiten verfügen, die im Raum stehende Fragestellung zu beantworten.
Computertomographie (CT)
Die Computertomographie (CT) ist eine besondere Art der Schichtbildgebung mit Röntgenstrahlen. Sie erlaubt eine besonders detaillierte Darstellung des Knochengewebes und teilweise auch des Weichteilgewebes. Bei Patienten, bei denen z.B. durch einen einliegenden Herzschrittmacher kein MRT möglich ist, bietet die CT Bildgebung eine sehr hilfreiche Alternative. Der zeitliche Aufwand zur Anfertigung eines CTs ist deutlich geringer als bei der MRT Bildgebung.
Krankheitsbilder des Hüftgelenkes
- Hüftkopfnekrose
- Schleimbeutelentzündung (Bursitis trochanterica)
- Knorpelschäden
- Labrumschäden
- Fehlanlage des Oberschenkelknochens
- Fehlanalge der Hüftgelenkspfanne
- Impingement
- Gelenkverschleiß (Arthrose)
- Knieschmerzen aufgrund von Hüftschäden
- Morbus Perthes
- Erkrankungen der Wachstumsfuge (Epiphysiolyse)
- Entzündung der Gelenkkapsel
- Sehnenverletzung im Hüftgelenk
- Schnappende Hüfte
Hüftkopfnekrose
Die Hüftkopfnekrose oder Ostenekrose des Hüftkopfes beschreibt die abnehmende Durchblutung des Knochengewebs im Hüftkopf. Gelingt es nicht die Durchblutung wieder zu aktivieren, stirbt das Knochengewebe im Hüftkopf ab. Letztlich kommt es zu einem Einbruch des Hüftkopfes und damit einem ausgeprägten Gelenkschaden.
Während der Beginn dieser Durchblutungsstörung nicht schmerzhaft ist, kommt es im weiteren Verlauf zu ausgeprägten Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit. Die Ursache der Durchblutungsstörung lässt sich in der Mehrheit der Fälle nicht genau feststellen. Eine frühzeitige Therapie kann dem Patienten einen langen Leidensweg ersparen.
Fehlanlage der Knochen des Hüftgelenkes (Dysplasie)
Knöcherne Fehlanlagen der Knochen die das Hüftgelenk bilden (Oberschenkelknochen und die Hüftpfanne im Beckenknochen) umfassen verschiedene Formen: die sog Hüftdysplasie (die Fehlanlage von Hüftkopf und Gelenkpfanne) das femoroacetabuläre Impingement (das Anschlagen, engl.: impinge, des Hüftkopfes gegen den Pfannenrand bei bestimmten Bewegungen mit den Sonderformen des CAM Impingement und der Pincer Läsion.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen konnten inzwischen belegen, dass fast 90% aller jungen Menschen mit einem Labrum Schaden begleitende knöcherne Veränderungen des Hüftgelenkes aufweisen, wie eine Gelenkfehlanlage (Dysplasie) und das Impingement (= Anschlagen des Kopfes an den Rand der Gelenkpfanne).
Ein Labrum-Schaden bezeichnet einen Einriss oder einen Schaden der Gelenklippe (Labrum, lat. Lippe). Das Labrum übernimmt im Hüftgelenk eine ähnliche Funktion wie ein Meniskus im Kniegelenk. Das Labrum liegt wie eine Unterlegscheibe zwischen dem Hüftkopf und der Pfanne und verbessert so den Gelenkschluss.
Alle diese Gelenkveränderungen treten häufig kombiniert miteinander auf und sind besonders in der Kombination ein entscheidender Faktor für die Entstehung eines Verschleißschadens des Hüftgelenkes, der sogenannten Hüftgelenks-Arthrose (Coxarthrose).
Schleimbeutel-Entzündung des Hüftgelenkes
Im ganzen Körper finden sich kleine Schleimbeutel, die als „Pufferkissen“ fungieren. Dabei puffern diese flüssigkeitsgefüllten Schleimbeutel die Reibung von Muskeln, Sehnen und Knochen gegeneinander. Mehrere dieser Schleimbeutel liegen im Bereich des Hüftgelenkes, wobei der größte dieser Schleimbeutel über dem großen Rollhügel des Oberschenkelknochens (Trochanter major) liegt. Ein längerdauernder erhöhter Druck auf diesen Schleimbeutel kann zu einer starken Reizung des Schleimbeutels führen, die man als Bursitis bezeichnet und sehr schmerzhaft sein kann.
Verletzungen des Gelenkknorpels
Der Gelenkknorpel, eine weiche, teppich-ähnliche Struktur, bedeckt im Bereich der Gelenkanteile, die sich gegeneinander bewegen, den Knochen und ist die Grundvoraussetzung für eine schmerzfreie Beweglichkeit der Gelenke. Vergleichbar mit einem Teppich der auf einem harten Untergrund liegt, bedeckt der Gelenkknorpel die darunter liegende harte Knochensubstanz. Ein Schaden oder der Verlust von Teilen der Knorpelsubstanz bedeute eine schwere und nachhaltige Schädigung des Gelenks. Da das Knochengewebe unterhalb des Knorpels von vielen Nerven durchzogen wird, führt der Verlust von Knorpelgewebe unweigerlich zu erheblichen Schmerzen in dem betroffenen Gelenk.
Die Behandlung von Knorpelschäden kann sowohl konservativ als auch operativ erfolgen. Konservative Therapiemöglicheiten umfassen eine Ernährungsumstellung, Gewichtsreduktion, gezielte Übungen zur Stärkung der gelenkführenden Muskulatur und die Vermeidung von zu stark gelenkbelastenden Aktivitäten.
Die Wirksamkeit von Präparaten die zum Wiederaufbau von Knorpelgewebe führen sollen, wird unter Wissenschaftlern intensiv diskutiert. Studien, die ein nachhaltige Wirkung von Tabletten oder Injektionen von künstlicher Gelenkflüssigkeit auf den Gelenkknorpel nachweisen wollen, sind in ihren Ergebnissen nicht eindeutig.
Operative Behandlungsansätze zur Verbesserung der Knorpelstruktur sind vielfältig. Bei den gelenkerhaltenden Operationen wird versucht den noch vorhandenen Knorpel durch kleine Anbohrungen der Oberfläche („Micro-Fracture“) zu Reparaturprozessen anzuregen oder kleinere Defekte durch die Transplantation von im Labor gezüchtetem Knorpelgewebe zu schließen. Sind die Knorpeldefekte zu großflächig bleibt nur der Ersatz des Gelenks durch ein Kunstgelenk. Gerade im Bereich des Hüftgelenkes ist der Gelenkersatz seit über 40 Jahren hinsichtlich der Schmerzfreiheit, der Beweglichkeit und damit der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten eine große Erfolgsgeschichte der orthopädischen Behandlungsmöglichkeiten.
Labrum Schäden
Wie schon ausgeführt ist das Labrum (lateinisch für Gelenklippe) ähnlich dem Meniskus im Kniegelenk eine weiche Struktur, die sich im Hüftgelenk ringförmig um den Rand der Gelenkpfanne legt und wie ein Stoßdämpfer funktioniert. Gleichzeitig wirkt das Labrum wie ein “Saugnapf” der den Hüftkopf in die Pfanne hineinzieht.
Kommt es durch einen Unfall, durch eine Fehlanlage des Gelenkes (Dysplasie), durch den natürlichen Gelenkverschleiß oder – wie in vielen Fällen, durch eine Kombination dieser Faktoren zu einem strukturellen Schaden des Labrums gibt der Patient bei starker Beugung im Hüftgelenk, der Einwärtsdrehung des Hüftkopfes oder bei der Abspreizbewegung deutliche Schmerzen an.
Hüftgelenksbeschwerden deren Ursache außerhalb des Hüftgelenkes liegt
Die Ursache der meisten Hüftgelenksbeschwerden liegt innerhalb des Hüftgelenkes, genauer innerhalb der Gelenkkapsel des Hüftgelenkes. Es gibt jedoch einige Strukturen außerhalb der Gelenkkapsel, deren Beeinträchtigung oder Verletzung als Schmerzen des Hüftgelenkes wahrgenommen werden. Zu diesen Strukturen zählen Sehnen, Muskel und Nerven, aber auch Strukturen außerhalb des orthopädischen Fachgebietes, wie Hernien oder Veränderungen des Beckenbodens und im Urogenitalbereich.
Drehfehler (Torsionsfehler) im Hüftgelenk
Viele mechanische Faktoren beeinflussen die Entwicklung des Hüftgelenkes, seinen Verschleiß und damit die Entstehung von Schmerzen. Eine dieser mechanischen Ursachen ist die Position des Hüftkopfes in der Gelenkpfanne. Der Hüftkopf stellt anatomisch das Ende des Oberschenkelknochens dar und Die Position des Hüftkopfes wird wesentlich von der Stellung des Oberschenkelknochens Die Position in der das Zentrum des Hüftkopfes zentriert in der Gelenkpfanne sitzt nennt man die neutrale, weil ideale Torsion des Oberschenkelknochens.
Kommt es zu einer Drehung des Hüftkopfzentrums zum vorderen Pfannenrand bezeichnet man das als Vorwärtsdrehung oder Anteversion. Wenn der Mittelpunkt des Hüftkopfes mehr in die Richtung des hinteren Pfannenrandes zeigt, wird dies Rückwärtsdrehung oder Retroversion genannt. Ausgeprägte Ante- oder Retroversion des Hüftkopfes verstärkt die Knorpelabnutzung und führt dadurch zu Schmerzen bei der Bewegung im Hüftgelenk. Die konservativen Therapiemöglichkeiten bestehen aus konsequentem Aufbau der hüftgelenksnahen Muskulatur, können die Fehlstellung jedoch nicht korrigieren. Bei ausgeprägten Drehfehlern ist dann als ursächliche Therapie ein Operation am Oberschenkelknochen zu überlegen, bei dem die Rotation des Knochens so verändert wird, dass der Hüftkopf wieder zentral in der Gelenkpfannen steht.
Fehlanlage des Hüftgelenkes (Hüftdysplasie)
Als Hüftdysplasie bezeichnet man die angeborene Fehlanlage des Hüftkopfes oder der Gelenkpfanne, die zu einer verminderten Überdachung des Hüftkopfes durch die Gelenkpfanne führt. Um diese Situation auszugleichen bildet der Körper eine vergrößerte Gelenklippe (Labrum), um dadurch den Gelenkschluss zu verbessern. Dies führt mittelfristig zu einer Überlastung des Labrums und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Labrumrisses bzw. eines Labrumschadens.
Formen der Fehlanlage (Dysplasie)
- Vordere Fehlanlage des Pfannendachs (Anteriore acetabuläre Dysplasie) bezeichnet die fehlende vordere Überdachung des Hüftkopfes durch die Gelenkpfanne
- Seitliche Fehlanlage des Pfannendaches ( Laterale acetabuläre Dysplasie) beschreibt die fehlende Überdachung des Hüftkopfes im seitlichen Bereich der Gelenkpfanne.
In beiden Fällen dieser Fehlanlage (anteriore und laterale acetabuläre Dysplasie) kommt es zu einer Überlastung des Labrums und in der Folge gehäuft zu einem Schaden der Gelenklippe (Labrumschaden)
Impingement des Hüftgelenkes
Als Impingement des Hüftgelenkes bezeichnet man das Anschlagen (englisch: impinge) des Oberschenkelknochens mit dem Hüftkopf an die Gelenkpfanne. Dies führt zu einer verringerten Beweglichkeit des Hüftgelenkes, auch eingeschränkte Range of Motion (ROM) genannt, die zu Schmerzen im Hüftgelenk führen kann. In den meisten Fällen resultiert dieses femoroazetabuläre Impingement (FAI) durch vermehrte Knochenbildung im Bereich des Hüftkopfes und/ oder im Bereich des Oberschenkelhalses, der unmittelbar unterhalb des Hüftkopfes liegt. Diese Form des Impingements wird auch als „CAM Impingement“ bezeichnet. Kommt es zu einem überschüssigen Knochenanbau im Bereich der Gelenkpfanne wird dies „Pincer Impingement“ genannt.
Formen des Impingements im Hüftgelenk
CAM Impingement:
Das CAM Impingement ist die Folge des Anschlagens des Oberschenkelknochens an die Gelenkpfanne. Bewegungen wie eine starke Beugung im Hüftgelenk und die Innenrotation führen zu einer Mehrbelastung und letzlich Schädigung des Gelenkknorpels und der Gelenklippe. Der beginnende Knorpelverlust wird auch als Vorstufe einer Arthrose bzw. als prä-arthrotische Deformität bezeichnet.
Pincer Impingement:
(pince englisch Kneifen des Hüftkopfes durch den Gelenkpfannenrand) das Pincer Impingement resultiert von einer verstärkten Überdachung des Hüftkopfes durch die Gelenkpfanne. Der überschüssige Knochen schlägt dabei gegen den Schenkelhals, wodurch vor allem das Labrum durch den Kneifzangen ähnlichen Druck beschädigt wird.
Beide Deformitäten ( CAM und Pincer Impingement) können auch in Kombination auftreten, wobei das Cam Impingement besonders den Gelenkknorpel und das Pincer Impingement die Gelenklippe beschädigt.
Wenn der überschüssige Knochenanbau am Hüftkopf und/ oder am Schenkelhals gegen den Rand der Gelenkpfanne schlagen, werden der Gelenkknorple und die Gelenklippe (Labrum) beschädigt. Der überschüssige Knochen lässt sich in einem Röntgenbild gut darstellen und stellt sich als kleiner Höcker dar. Schlägt dieser knöcherne Höcker wiederholt gegen den Knorpel und die Gelenklippe führt dies zu Schmerzen und einem beschleunigten Gelenkverschleiß. Im Verlauf wird der unterhalb des Knorpels liegende Knochen freigelegt. Dadurch reibt dann Knochen (des Hüftkopfes) gegen Knochen (der Gelenkpfanne) was man als Arthrose bezeichnet.
Sportler und Menschen mit einem hohen Bewegungsanspruch bei denen ein femoroazetabuläres Impingement vorliegt, berichten über Schmerzen im Bereich der Leiste, bei der Innenrotation und dem Heranziehen des Beines und eine deutliche Schmerzzunahme bei forcierter Beugung im Hüftgelenk. Diesen Patienten kann mit einer minimalinvasiven Gelenkspiegelung (Arthroskopie) in fast 90 % der Fälle geholfen werden. Bei der Arthroskopie des Hüftgelenkes können Schäden des Labrums und des Impingements so gt behoben werden, das über ¾ der Patienten ein Jahr nach der Operation wieder ihre ursprünglichen sportlichen Betätigungen ausüben können (1).
Schnappende Hüfte
Als “schnappende” Hüfte ( auch Muskulus Psoas Impingement) bezeichnet man eine Reizung und Verhärtung der Sehne des Muskulus ilio-psoas. Diese außerhalb des Hüftgelenkes verlaufende Sehne rutscht oder „schnappt“ über den Rand der Gelenkpfanne oder über den Hüftgelenkskopf. Bei schlanken Menschen kann dieses Geräusch beim Laufen gut hörbar sein. Das Schnappen an sich wird selten als schmerzhaft beschrieben, die Patienten sorgen sich eher über das Geräusch bei der Bewegung. In vielen Fällen besteht kein Grund zur Beunruhigung, der Arzt sollte die Hüfte eingehend untersuchen und einen strukturellen Schaden ausschließen.
In manchen Fällen führt die Verhärtung der Sehne des M. Ilio-Psoas jedoch zu erhöhtem Druck auf die Gelenklippe, wodurch diese einreißt und so beschädigt wird. Bei den Patienten, bei denen eine schnappende Hüfte, einer vermehrten Überdachung des Hüftkopfes durch die Gelenkpfanne und ein Einriß der Gelenklippe vorliegt, spricht man von einem „Dreifach Impingement“. Auch hier ist eine minimal invasive Gelenkarthroskopie die Methode der Wahl.
Verschleiß (Arthrose) des Hüftgelenkes
Als Arthrose bezeichnet man den Verschleiß eines Gelenkes. Dabei ist vor allem der Knorpel betroffen, der die gelenkbildenden Enden der Knochen überzieht. Über einen gewissen Zeitraum ist der Gelenkknorpel in der Lage sich selbst zu reparieren. Kommt es über die Länge der Zeit zu nicht mehr zu reparierenden Knorpelschäden, verändern der Knorpel und der darunter liegenden Knochen ihre Form. Dieser Prozess verursacht Schmerzen und geht einher mit einer zunehmenden Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit. Grundsätzlich können alle Gelenke an Arthrose erkranken, die Hüfte als eines der größten Gelenke des Körpers ist häufig betroffen. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts erkranken kanpp die Hälfte der Frauen (48%) und über ein Drittel der Männer ab 60 Jahren (35%) an einer Arthrose (2). Im deutsch-sprachigen Raum wird eine Unterscheidung zwischen einer Arthrose und einer Arthritis. Die Arthrose beschreibt dabei den langfristigen Gelenkverschleiß durch Abnutzung, während die Arthritis eine meist akute Entzündung des Gelenkes beschreibt. Im englisch-sprachigen Raum werden sowohl Arthrose als auch Arthritis gemeinsam als „Arthritis“ bezeichnet.
Die häufigsten Symptome einer Arthrose sind Schmerzen und eine zunehmende Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit. Dazu können Überwärmung, Rötungen und Schwellungen der betroffenen Gelenke auftreten. Die Schmerzen nehmen über einen längeren Zeitraum zu und sorgen bei manchen Patienten dafür, dass diese nachts von den Schmerzen aufwachen.
Knieschmerzen durch eine Hüftarthrose
Viele Patienten berichten bei ihrer ersten Vorstellung bei ihrem Orthopäden von Schmerzen im Kniegelenk. Durch eine entsprechende klinische Untersuchung und Bildgebung lässt sich in vielen Fällen zeigen, dass das Kniegelenk weniger die Ursache der Schmerzen ist, als das benachbarte Hüftgelenk. Diese “Schmerzverschiebung” wird von einem Nerven (Nervus femoralis) verursacht, der im Bereich der Hüftgelenkskapsel, – die durch die Hüftgelenksarthrose verdickt ist, – unter Druck gerät. Die Schmerzen empfinden die Patienten oft im benachbarten Kniegelenk. Zumindest wenn das vom Patienten als schmerzhaft beschriebene Knie bei der Untersuchung keine Auffälligkeiten zeigt, muss an die benachbarte Hüfte gedacht werden.
Schmerzen in der Lendenwirbelsäule aufgrund einer Hüftgelenskarthrose
Bedingt durch die anatomische Nähe der unteren Lendenwirbelsäule zum Becken mit dem Hüftgelenk, ist es nicht immer einfach, die Hauptursache der Schmerzen zu finden, über die die Patienten klagen. Sehr vereinfacht gesagt, sind Schmerzen die vor allem in der Leiste angegeben werden meist bedingt durch die Arthrose des Hüftgelenkes. Schmerzen im Bereich des unteren Rückens und im Bereich der Pobacken lassen häufig auf eine Ursache im Bereich der Wirbelsäule schließen. In sehr vielen Fällen liegen jedoch auch Mischformen vor, das heißt, dass neben einer Arthrose des Hüftgelenkes auch ein Verschleiß der unteren Lendenwirbelsäule vorliegt. Wichtig ist auch hier, dass bei Patienten die sich mit Hüftbeschwerden vorstellen, auch an die benachbarten Gelenk gedacht wird und diese auch dementsprechend untersucht werden.
Therapie der Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose)
Konserative Therapie der Hüftgelenksarthrose
Eine konservative Therapie einer Coxarthrose kann nicht die zugrunde liegende Krankheitsursache behandeln, sondern zielt darauf ab die Schmerzen des Patienten und/ oder die Bewegungseinschränkungen im Hüftgelenk vorübergehend zu lindern. Dies kann durch die Gabe von Schmerzmitteln oder die Einbringung von Schmerzmitteln oder künstlicher Gelenkflüssigkeit (Hyaluronsäure) direkt in das Hüftgelenk (Injektion) erfolgen.
Der Versuch die hüftgelenksstabilisierende Muskulatur gezielt durch Physiotherapie und Krafttraining (Schwimmen) zu stärken kann die Schmerzen und Bewegungseinschränkung in einigen Fällen lindern. In vielen Fällen führt die verstärkte Bewegung im Rahmen der Physiotherapie jedoch zu einer Verstärkung der Beschwerden im Hüftgelenk.
Das Körpergewicht kann die Beschwerden im Hüftgelenk deutlich verringern, heilt die vorhandene Coxarthrose jedoch nicht ursächlich.
Operative Therapie der Hüftgelenksarthrose
Die operative Therapie der Hüftgelenksarthrose erfolgt meist durch den Ensatz eines künstlichen Hüftgelenkes. Das künstliche Hüftgelenk wird auch als Hüftgelenksendoprothese bezeichnet, wobei „Endoprothese“ den Ersatz eines Gelenkes beschreibt. Ein Gelenk kann vollständig oder teilweise ersetzt werden, im Fall des Hüftgelenkes erfolgt meistens ein vollständiger Gelenkersatz mit neuem Gelenkkopf und neuer Gelenkpfanne, daher auch Totalendoprothese (TEP).
Eine Hüft-TEP kann sowohl zementfrei als auch zementiert im Knochen verankert werden. Der verwendete Knochenzement fungiert dabei wie ein Klebstoff, der das Metall der Endoprothese mit dem Knochen verbindet.
Eine Hüft-TEP ist dann sinnvoll (indiziert) wenn ein vollständiger Hüftgelenksverschleiß (Coxarthrose) vorliegt. Diese Coxarthrose kann verschleißbedingt (1) durch das Alter des Patienten (primäre Coxarthrose), (2) durch die Fehlanlage des Hüftgelenkes (Hüftdysplasie), (3) als Folge eines Unfalls (traumatische oder sekundäre Coxarthrose), (4) durch eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes (Hüftkopfnekrose) oder (5) durch einen gut- oder bösartigen Tumor des Oberschenkelknochen entstehen.
Wurde bei dem Patienten bereits in der Vergangenheit eine Hüft TEP eingesetzt, kann aus verschiedenen Gründen (wie z.B. Materialverschleiß, Materiallockerung, Knochenbruch etc.) die Notwendigkeit zum Austausch der Endoprothese bestehen. Einen solchen teilweisen oder vollständigen Hüft TEP Wechsel bezeichnet man als Hüft TEP Revision.
Auch wenn der Hüftgelenksersatz heute ein in vielen Kliniken häufig durchgeführter Eingriff ist, handelt es sich weiterhin um eine große orthopädische Operation ( major orthopaedic surgery), die sehr gut vorbereitet werden muss und nicht Risikolos ist.
Die üblichen Risiken einer Hüft-TEP OP umfassen u.a. die Entstehung einer Nachblutung, der Verletzung von Blutgefäßen und Nerven durch die Operation, eines Blutgerinnsels (Thrombose), eines Blutergußes (Hämatom), einer Entzündung (Infektion) infolge der Operation oder einer Lockerung des eingesetzten Materials.
Hüftgelenksendoprothetik bei Coxarthrose
Die Hüftgelenksendoprothetik ist eine bewährte chirurgische Technik, die zur Behandlung von fortgeschrittenen Hüftgelenkserkrankungen wie Arthrose oder Verletzungen eingesetzt wird. Diese Operation zielt darauf ab, die Mobilität und Lebensqualität der Patienten zu verbessern, indem das erkrankte Hüftgelenk durch eine künstliche Prothese ersetzt wird. Die Behandlung umfasst die OP-Technik, die verwendeten Materialien und die anschließende Nachbehandlung.
Die OP-Technik der Hüftgelenksendoprothetik erfordert präzise Planung und Durchführung. Zunächst wird der Patient unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie positioniert. Ein chirurgischer Schnitt wird in der Regel seitlich am Oberschenkel oder im Leistenbereich (der so genannte minimalinvasive Zugang) gemacht. Dann erfolgt das präzise Abtragen der erkrankten Gelenksanteile, um Platz für die Prothese zu schaffen. Die künstliche Hüftprothese besteht aus mehreren Komponenten, darunter ein Pfannen- und ein Schaftteil.

Die Pfanne wird im Beckenknochen verankert, während der Schaft im Oberschenkelknochen platziert wird. In die Hüftpfanne wird ein Inlay eingebracht, welches aus unterschiedlichen Materialien bestehen kann. Es besteht aus Polyethylen oder Keramik und bildet eine Gleitschicht innerhalb der Pfanne.
Auf den Prothesenschaft wird der Prothesenkopf befestigt. Dieser ist heutzutage immer aus Keramik gefertigt, um eine gute Haltbarkeit und geringen Abrieb zu gewährleisten.
Die verwendeten Materialien für die Hüftgelenksendoprothetik sind hochentwickelt und biokompatibel, um Langlebigkeit und Funktionalität zu gewährleisten. Der Pfannenteil und der Schaft bestehen zumeist aus medizinischem Titan. Dieses Material bietet Stabilität und Haltbarkeit, während es gleichzeitig korrosionsbeständig ist.
Die Befestigung einer Hüftprothese kann durch die Pressfit-Technik oder Zementierung erfolgen. Bei der Pressfit-Technik wird die Prothese mit engem Sitz im Knochen verankert (vereinfacht verklemmt), während bei Zementierung ein medizinischer Zement verwendet wird. Die Wahl hängt von wesentlich von Patientenfaktoren (Alter, Knochenqualität und anatomischen Gegebenheiten).
Nach der Operation folgt eine gründliche Nachbehandlung, um eine erfolgreiche Genesung sicherzustellen. Der Patient wird zunächst in eine spezielle Überwachungseinheit gebracht, um seine Vitalfunktionen zu überwachen. In den Tagen nach der Operation werden physiotherapeutische Übungen eingeleitet, um die Muskelkraft, Beweglichkeit und Stabilität des neuen Hüftgelenks zu verbessern. Krankengymnastik spielt eine entscheidende Rolle bei der Wiedererlangung der vollen Funktion des Hüftgelenks. Ein Gehwagen oder Krücken können anfänglich zur Entlastung verwendet werden.

Die Rehabilitation, welche ambulant oder stationär erfolgen kann, schließt sich in aller Regel direkt an den Krankenhausaufenthalt an. Die Fortschritte werden engmaschig überwacht, um die richtige Belastung des neuen Gelenks sicherzustellen. Sobald die Muskulatur gestärkt ist und der Patient in der Lage ist, sein neues Hüftgelenk sicher zu belasten, kann er allmählich zu normalen Aktivitäten zurückkehren.
Die Haltbarkeit einer Hüftprothese hängt von vielen Faktoren ab, darunter Implantatqualität, Operationstechnik, Knochenqualität, Patientenaktivität und Gesundheitszustand. In der Regel werden moderne Prothesen so entwickelt, dass sie etwa 15-20 Jahre halten. Regelmäßige ärztliche Kontrollen und Lebensstilanpassungen können die Haltbarkeit beeinflussen.
Mit einer Hüftprothese können viele Aktivitäten durchgeführt werden, mit nur wenigen Einschränkungen. In der Regel sind leichte Aktivitäten wie Gehen, Schwimmen und Radfahren problemlos möglich. Krafttraining und kontrollierbare Sportarten sind ebenfalls möglich. Allerdings sollte bei stark belastenden Aktivitäten wie Skifahren oder Kontaktsportarten eine gewisse Vorsicht an den Tag gelegt werden, um die Lebensdauer der Prothese nicht zu beeinträchtigen.
Zusammenfassend ist die Hüftgelenksendoprothetik eine routinierte, vielfach angewendete Operation, die vielen Patienten eine verbesserte Lebensqualität und Mobilität ermöglicht. Die präzise OP-Technik, hochwertige Materialien und sorgfältige Nachbehandlung tragen maßgeblich zum Erfolg dieser Operation bei. Eine individuelle Betreuung und Anpassung der Behandlung sind dabei unerlässlich, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Wir beraten Sie dabei gerne ausführlich in einem persönlichen Gespräch – denn das liegt uns am Herzen!
Muskel- und Sehnenschmerzen im Bereich des Hüftgelenkes
Die hüftgelenksumspannnende Muskulatur zieht sich von der unteren Wirbelsäule bis zum Kniegelenk. Wird die gedehnte Muskulatur gezwungen sich plötzlich zusammenzuziehen, können kleine bis mittlere Muskelfaserrisse oder auch Risse ganzer Muskelbündel entstehen. Die Gründe für ein solches plötzliches Zusammenziehen (Kontraktion) des Muskels sind vielfältig und reichen von einem Unfall, Sturz, schlecht aufgewärmter Muskulatur bis zu ungewohnt hoher sportlicher Überlastung. Je nach dem Ausmaß der Muskelverletzung kann die Therapie von kurzfristiger körperlicher Schonung bis zu langandauernder Bewegungseinschränkung reichen.
Sehnenreizungen
Sehnenreizungen oder auch Tendinitis ( von lateinisch Tendo = Sehne) beschreiben allgemein Überlastungen von Sehnen. Die Sehne verbinden anatomisch die Muskulatur mit dem Knochen. Ähnlich der Muskulatur reagiert eine Sehen auf eine häufige oder kurzfristig zu hohe Belastung mit einer Reizung, die im Extremfall auch zum Sehnenriss führen kann. Gereizte Sehnen können ausgeprägte Schmerzen verursachen, auch in der Kombination mit der Reizung der die Sehnen umgebende Sehnenhüllen – oder Sehnenscheiden. Diese können anschwellen, überwärmt sein und stark gerötet sein. Diese Rötung wird durch kleine oberflächliche Blutgefäße hervorgerufen, die im Rahmen der Reizung erweitert und stark durchblutet werden.
Kindliche Durchblutungsstörung des Hüftkopfes (Morbus Perthes)
Der Morbus Perthes ist eine Erkrankung des Kindes und Jugendalters. Die Ursache ist eine Durchblutungsstörung (Ischämie) und Absterben (Nekrose) von Knochengewebe im Hüftkopf. Die Kinder entwickeln Schonhinken, Knieschmerz und Hüftgelenksrotationseinschränkungen.
Im deutsch sprachigen Raum wird diese Erkrankung nach ihrem Entdecker G.C. Perthes benannt, im englischen Sprachraum nach den Ärzten J. Calve und A. Legg auch als „Legg-Calvé-Perthes’ disease“ bezeichnet.
Die Krankheit tritt überwiegend bei Jungen mit weißer Hautfarbe (diese sind ca. 4-mal häufiger betroffen als Mädchen) meist zwischen dem 5. und 9. Lebensjahr auf. Beide Seiten sind seltener betroffen (ca. 15% der Fälle).
Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer Durchblutungsstörung des noch wachsenden Hüftkopfes. Dabei kann das Knochengewebe des Hüftkopfes absterben, der Knochen wird weicher und kann im weiteren Verlauf seine Form ändern. Dies kann im Endstadium zum Einbruch des Hüftkopfes führen, verbunden mit einer erheblichen Reizung und Schmerzen des Weichteilgewebes im Bereich des Hüftgelenkes. Ist die Wachstumsfuge des Hüftkopfes betroffen, kann dies zu erheblichen Störungen des weiteren Hüftgelenkswachstums führen.
Die Therapie des M. Perthes ist immer individuell anzupassen und richtet sich nach dem Ausmaß der Beschwerden (Klinik) und den regelmäßig anzufertigenden Röntgenbildern. Ziel ist die Rundung des Hüftkopfes zu erhalten und für eine gute Stellung des Kopfes in der Pfanne zu sorgen.
Konservative Therapie des M. Perthes
Bei Kindern unter 7 Jahren, einer geringen Bewegungseinschränkung und Schmerzsymptomatik kann eine regelmäßige klinische und radiologische Kontrolle ausreichend sein. Nimmt die Beschwerdesymptomatik zu erfolgt im nächsten Schritt gezielte Krankengymnastik, Schwimmen und die Anpassung von verschiedenen Hilfsmitteln (Orthesen) zur Entlastung des Gelenkes.
Operative Therapie des M. Perthes
Verliert der Hüftkopf im Verlauf seine runde Form oder „rutscht“ der Kopf zunehmend seitlich aus der Gelenkpfanne sollten operative Maßnahmen nicht zu lange hinausgezögert werden. Dabei wird der Oberschenkelknochen durchtrennt und in einer Position wieder zusammengefügt, die die Einstellung des Hüftkopfes in der Gelenkpfanne verbessert. Ist die Überdachung der Pfanne nur noch eingeschränkt vorhanden, sind auch Durchtrennungen des Beckenknochens und dadurch eine verbesserte Pfannenüberdachung möglich.
Erkrankung der Wachstumsfuge des Hüftkopfes im Kindesalter (Epiphysiolyiscapitis femoris, ECF)
Bei der Epiphysiolyse des Hüftkopfes kommt es zu einer Schädigung der Wachstumsfuge wodurch sich der Hüftkopf und der Oberschenkelhals relativ zueinander verschieben. Jungen vor dem 11. Lebensjahr sind 3 mal häufiger betroffen als Mädchen, beide Hüftgelenke sind in 30-50% der Fälle betroffen. Fettleibigkeit erhöht des Risiko zu erkranken deutlich. Die genaue Ursache der Epiphyseolysis capitis femoris ist trotz intensiver Forschung nicht eindeutig.
Es werden verschieden Formen unterscheiden, die für die weitere Therapie von Bedeutung sind. In 75% der Fälle liegt eine milde Form vor (ECF lenta), in 10 % eine akute Form und in 15% der Fälle eine akute Form im Verlauf einer bisher milden Form (acuta ad lentam). In der Klinik ist zunächst von Bedeutung, ob die Patienten gehfähig sind (stabile Form) oder nicht mehr gehfähig sind (instabile Form).
Bei der Untersuchung der Patienten ist von Bedeutung, dass diese häufig Schmerzen im Bereich der Leiste, des Oberschenkels und des Kniegelenkes angeben aber nur sehr selten in der betroffenen Hüfte! Die Anfertigung von Röntgenbildern ist zur Beurteilung des Verlaufs von großer Bedeutung.
Therapie der ECF
Die Epihysiolysis capitis femoris muss immer operativ behandelt werden. Die Operation muss außerdem zügig nach Diagnosestellung durchgeführt werden, um das Risiko der Hüftkopfnekrose zu verringern. Es gibt zahlreiche Therapiemethoden, das Vorgehen muss daher individuell angepasst werden. Allgemeines Ziel der OP ist die Wachstumsfuge zu stabilisieren und ein weiteres Abrutschen des Kopfes relativ zum Oberschenkelhals zu verhindern. Dies erfolgt meist durch Drähte, die den Hüftkopf mit dem Oberschenkelknochen fixieren. Eine Eröffnung der Hüftgelenkskapsel kann in einigen Fällen erforderlich sein.
Literaturnachweise:
- Hip Arthroscopy for Femoroacetabular Impingement in Adolescents: 10-year Patient- Reported Outcomes. Menge TJ, Briggs KK, Rahl MD, Philippon MJ.Am J Sports Med. 2021 Jan;49(1):76-81
- Prevalence in the Resident Population of Germany 70 - 79 Years of Age – a Population-Based Approach. Fuchs J, Busch M, Scheidt-Nave C.Anasthesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther. 2017 Nov;52(11-12):758-763. doi: 10.1055/s-0043-105841. Epub 2017 Nov 20.

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Rezensionen

Alle Ärzte, bei den ich bis her war, waren sehr kompetent, nahmen sich viel Zeit und vor allem können alle gut erklären, so dass man die Diagnose und weitere Behandlung versteht, ohne ein Medizinstudium absolviert zu haben 😅.
Bei mir ist aber Dr. Rüger DER Arzt der Ärzte. Ein sehr netter, kompetenter und emphatischer Arzt. Ihm habe ich ein Hüft-TEP zu verdanken. Im Vorgespräch zur OP hat er mir den Ablauf sehr gut und verständlich erklärt. Keine Frage blieb offen. Die OP verlief sehr gut. Keine Schwellung und eine super Wundheilung. Die ständigen schmerzen, die mich Tag und Nacht begleitet haben, waren wie weg geblasen. Am gleichen Abend schon einen kurzen Weg gelaufen und am nächsten Tag konnte ich mit den Gehhilfe schon so gut und vor allem schmerzfrei laufen, dass ich gerne schon nach 3 Tagen anstatt nach den üblichen 5 Tagen aus dem KH raus gegangen wäre ( Dr. Rüger fand meine Idee aber nicht so gut 🙃). Auch die Nachbehandlung (ob im Krankenhaus oder später in der Praxis) war sehr gut. Ich kann die Praxis und vor allem Dr. Rüger nur wärmstens weiter empfehlen.

Schon der Empfang war außergewöhnlich freundlich und herzlich. Die Wartezeit war sehr kurz, ich kam schnell dran und habe mich direkt gut aufgehoben gefühlt.
Herr Schellhaas hat sich unglaublich viel Zeit für mich genommen. Ich habe Schulterprobleme und er hat mir alles sehr verständlich, ausführlich und ruhig erklärt. Besonders positiv fand ich, dass er mir alle möglichen Therapieoptionen aufgezeigt hat, transparent erläutert hat, was sinnvoll ist, und nach der Diagnostik eine Therapie vorgeschlagen hat, die wirklich zu mir und meiner Situation passt.
Man merkt sofort, dass hier nicht „abgearbeitet“ wird, sondern dass echtes Interesse am Patienten besteht. Ich habe mich ernst genommen, gut informiert und sehr gut betreut gefühlt.
Ich bin ihm sehr dankbar und kann die Praxis uneingeschränkt weiterempfehlen. Eine tolle Praxis mit einem großartigen Arzt!


Trotz bestehender Sprachbarrieren hat sich Herr Dr. Rüger viel Zeit genommen, alles verständlich zu erklären und auf alle Fragen einzugehen. Das hat meinem Vater sehr geholfen und ihm ein großes Gefühl von Vertrauen gegeben.
Auch die Nachsorge im Krankenhaus war sehr gut organisiert. Besonders hervorheben möchten wir die Zusammenarbeit mit der jungen Assistentin Milania. Durch ihre freundliche, einfühlsame und kompetente Art hat sich mein Vater sehr wohlgefühlt.
Vielen Dank für die hervorragende Betreuung. Wir können Herrn Dr. Rüger weiterempfehlen.

Menschlich ist Herr Dr. Rüger sehr, sehr empathisch, ruhig und zugewandt. Er nimmt sich Zeit, hört aufmerksam zu und erklärt jeden Schritt verständlich und geduldig. Dadurch habe ich mich von Anfang an ernst genommen und bestens aufgehoben gefühlt. Seine fachliche Kompetenz ist beeindruckend, und zugleich schafft er es, einem die Angst vor einem so großen Eingriff zu nehmen.
Die Operation verlief absolut erfolgreich, und das Ergebnis hat meine Erwartungen übertroffen. Schon kurze Zeit nach dem Eingriff spürte ich eine deutliche Verbesserung meiner Lebensqualität. Auch die Nachbetreuung war erstklassig.
Das gesamte Praxisteam ist freundlich, professionell und hervorragend organisiert. Termine werden gut koordiniert, die Atmosphäre ist angenehm, und man fühlt sich als Patient wirklich willkommen.
Ich kann das MVZ Orthopädie Frankfurt und insbesondere Dr. Rüger uneingeschränkt weiterempfehlen. Ein Arzt mit großem Können und ebenso großem Herzen – besser geht es nicht!
Hochachtungvoll
Jürgen Vollhardt



Wir sind ursprünglich auf Empfehlung einer Kollegin zu ihm gekommen, nachdem ein anderer Orthopäde nur Schmerzmittel verschreiben wollte mit der Begründung, meine Mutter sei mit 64 Jahren “zu jung” für ein neues Knie. Dank Dr. Rüger hat sich ihre Lebensqualität nun deutlich verbessert.
Vielen Dank für diese großartige Betreuung – absolute Weiterempfehlung!









Ich fühlte mich hier, das erste Mal als orthopädischer Patient, ernst genommen und bin dankbar, diese Praxis über Doctolib empfohlen bekommen zu haben!
Ich kann jedem diese Praxis empfehlen!




Was ich besonders schätze, ist seine ruhige, empathische und gleichzeitig sehr kompetente Art, er schafft eine Atmosphäre, in der man sich einfach wohlfühlt. Auch meine Familie und Freunde, denen ich ihn empfohlen habe, sind alle restlos begeistert und fühlen sich dort genauso gut betreut.
Für mich ist Dr. Rüger ein Arzt, wie man ihn sich wünscht: menschlich, gewissenhaft und engagiert. Absolute Empfehlung!!


Dr. Rüger hat mir während des gesamten Prozesses, von der Diagnose bis zur Genesung, ein gutes und sicheres Gefühl gegeben. Seine Liebe zum Detail und sein Engagement für die Patientenbetreuung sind wirklich herausragend. Dank seiner Expertise bin ich nun auf dem Weg der vollständigen Genesung und fühle mich jeden Tag stärker.
Wenn Sie einen kompetenten und vertrauenswürdigen Orthopäden suchen, dem seine Patienten wirklich am Herzen liegen, ist Dr. Rüger eine hervorragende Wahl.





Sehr schön eingerichtete Praxis
Ich komme gerne wieder







Frau Dr. Emrich ist eine sehr kompetente und einfühlsame Ärztin und Mensch. Sie hat sich sehr viel Zeit genommen und nie gehetzt, sondern sich wiederholt sehr viel Mühe gegeben, obwohl der Fall recht aussichtslos schien. Daher möchte ich mich bei Frau Dr. Emrich und auch dem netten Praxisteam bedanken.
Da ich vor ca. 2 Jahren ebenfalls starke Schmerzen sowie Knieprobleme hatte, möchte ich mich auch nochmal bei Herrn Dr. Rüger bedanken, der ebenfalls sehr sympathisch und kompetent ist.
Ich hoffe die Ärzte bewahren es sich die Patienten mit Respekt zu behandeln und sich vorallem Zeit (!) zu nehmen, denn dies verspricht nachhaltige Erfolge.


Auch das Praxis Team ist super. Immer freundlich und ein Lächeln für die Patienten.
Diese Praxis ist die beste, die ich kenne.
Ich kann diese für alle, die gute Orthopäden brauchen, sehr empfehlen.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Vielen Dank




Ein herzliches Dankeschön gilt auch seinem Team – für die außergewöhnliche Freundlichkeit, die Geduld bei der Terminvergabe und die stets hilfsbereite Betreuung. Man fühlt sich wirklich willkommen und gut aufgehoben. Uneingeschränkte Empfehlung!


Heute 20 Mal angerufen immer nur Aron und auch da einmal drauf gesprochen keine Rückmeldung ....da ist nicht tragbar

Hatte andere Erfahrungen bei meinem alten Orthopäden, rein raus fertig. Werde auf jeden Fall da bleiben und habe auch den Angestellten gesagt das Sie einen tollen Job machen.






Alles wurde mir verständlich und ausführlich erklärt, sowohl die aktuelle Situation als auch mögliche Ursachen. Zudem habe ich hilfreiche Tipps zur Prävention erhalten sowie eine klare Vorgehensweise, was zu tun ist, falls die Beschwerden erneut auftreten sollten.
Insgesamt habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Ein sehr kompetenter und engagierter Arzt, absolut empfehlenswert!



Gibt leider nicht weniger als eine Sterne

Besonders dankbar bin ich Dr. Florian Rüger, der mir mit Herzlichkeit, Aufmerksamkeit und aufrichtigem Engagement geholfen hat. Es gibt keine Worte, um auszudrücken, wie viel mir das bedeutet hat. Dank ihm konnten viele Dinge genau dann gelöst werden, als ich es am meisten gebraucht habe.
Für mich ist das mehr als Medizin – es ist echte Menschlichkeit und Größe, die ich nie vergessen werde.
Von Herzen danke!




Frau Dr. Emrich ist sehr empathisch und fachlich absolute Oberklasse! Sie nahm sich sehr viel Zeit für die Ursachenfindung meiner seit Monaten anhaltenden Handschmerzen, bei der mir bisher kein Arzt weiterhelfen konnte. Durch die zielgerichtete Behandlung und Therapie bin ich nun wieder schmerzfrei. Ich kann wirklich nur jedem diese Praxis empfehlen!




Das Praxisteam ist freundlich und hilfsbereit.
Ich bin bei Herrn T. Schuster in Behandlung und wurde auf Grund der Fachkompetenz von Dr. Rüger am linken Knie (Tep) operiert.
Vom ersten Gespräch über die OP bis hin zu den Visiten im Krankenhaus und der Nachsorge nach der Reha lief alles sehr professionell.
Besonders beeindruckt hat mich die moderne OP-Methode: keine Drainage, keine Klammern, dafür eine innen liegende Naht - das Resultat spricht für sich. Bereits nach vier Wochen funktioniert das neue Knie erstaunlich gut.
Danke an das Team von MainMed
Grüße U.Bittner

Dr.Rüger hat mir alles sehr gut erklärt und sich viel Zeit genommen. Das ist heutzutage alles andere als selbstverständlich. Ich werde in der Praxis bei Dr.Rüger bleiben, auch wenn es einen längeren Fahrtweg bedeutet.


Kann ich nur wärmstens empfehlen.




Versuche über mehrere Tage bleiben komplett erfolglos. Nach bis zu 7 Minuten wird man einfach aus der Leitung geworfen und bei anderen Versuchen geht dieser vermaledeite AARON dran. Er lässt die Patienten oft nicht ausreden. Spricht man etwas auf dieses Gerät, hat es keinerlei Auswirkung. Nach über einer Woche ist keinerlei Reaktion des MainMedMVZ erfolgt. Da kann man auch gleich in einen Gulli rufen!
Auf die vor mehreren Tagen gesendeten E-Mails wurde bis heute nicht geantwortet. TOTALAUSFALL!
Ich bin übrigens PRIVATPATIENT!
Her Schuster dagegen bekommt 5 Sterne von mir und das an anderer Stelle.

Herr Dr.Rüger ist ein Spezialist Par Exellence hätte 10 Sterne verdient
Auch im Krankenhaus war er 4 x zur nachuntersuchung da
Ich kann ihn zu 100 % empfehlen und bin froh das er mich operiert hat

Ich hatte heute einen akuten orthopädischen Notfall (Rücken Schmerzen mit Taubheitsgefühl im Bein) und wurde in dieser Praxis nicht nur schnell, sondern auch äußerst herzlich aufgenommen. Bereits am Empfang wurde ich mit großer Freundlichkeit empfangen – Frau Rosso hat sich mit bemerkenswertem Engagement darum bemüht, dass mir schnell geholfen wird. Ihr empathisches Auftreten und ihre Professionalität verdienen besondere Anerkennung.
Trotz meiner kurzfristigen und dringlichen Situation wurde mir rasch ein Termin beim behandelnden Arzt ermöglicht. Die Untersuchung durch Herrn Dr. verlief sehr professionell, strukturiert und verständlich. Er nahm sich Zeit, hörte aufmerksam zu und erklärte die nächsten Schritte transparent und geduldig – was heute leider nicht mehr selbstverständlich ist.
Ich hatte durchgehend das Gefühl, in kompetenten und fürsorglichen Händen zu sein – sowohl medizinisch als auch menschlich. Die Praxis wirkt zudem modern, gut organisiert und sehr sauber. Wartezeiten wurden auf ein Minimum reduziert.
Insgesamt ein rundum positives Erlebnis, das man in der medizinischen Versorgung nicht oft findet. Ich bin sehr dankbar für die schnelle Hilfe und kann diese Praxis mit bestem Gewissen weiterempfehlen.
Viele Grüße
MR.

Was für mich jedoch am wichtigsten ist: Sie gibt einem genau das, was der erste und vielleicht wichtigste Schritt zur Heilung ist – Hoffnung und Vertrauen. Vertrauen darauf, dass wir es gemeinsam schaffen werden.
Vielen Dank, Dr. Aileen – für Ihre Menschlichkeit, Ihre Kompetenz und Ihre Unterstützung.

Ein besonderes Dankeschön gilt auch dem gesamten Praxisteam, das die Koordinierung aller erforderlichen Termine reibungslos und freundlich organisiert hat. Die Professionalität, Kompetenz und Herzlichkeit, die mir hier begegnet sind, verdienen ein großes Lob.
Ich kann Dr. Rüger und sein Team uneingeschränkt weiterempfehlen!




Ich hatte die Gelegenheit, von Dr. med. Florian Rüger in Frankfurt am Main behandelt zu werden, und ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass er ein ausgezeichneter Orthopäde ist. Seine Fachkompetenz im Bereich der Unfallchirurgie ist von Anfang an spürbar: Er erklärt alles verständlich, nimmt sich ausreichend Zeit für seine Patienten und bietet eine individuelle und effektive Behandlung.
Darüber hinaus ist Dr. Rüger sehr einfühlsam und menschlich im Umgang – etwas, das besonders in schwierigen Phasen der Genesung von großer Bedeutung ist. Er spricht klar und verständlich, und auch das Praxisteam ist freundlich und gut organisiert.
Ich empfehle Dr. Rüger besonders der lateinamerikanischen Community in Frankfurt. Wenn Sie einen vertrauenswürdigen, erfahrenen und menschlichen Orthopäden suchen, sind Sie bei ihm in den besten Händen.

Auch das Praxis Team ist super. Immer freundlich und ein Lächeln für die Patienten.
Diese Praxis ist die beste, die ich kenne.
Ich kann diese für alle, die gute Orthopäden brauchen, sehr empfehlen.
Macht weiter so.

Das erste Gespräch mit Dr. Rüger war sehr angenehm. Er hat sich viel Zeit genommen, um mir alles genau zu erklären und mir ein gutes Gefühl in Bezug auf die notwendige Operation zu geben. Selbst direkt vor der Operation hat er sich noch Zeit genommen, um mich aufzumuntern und mir die Angst zu nehmen – das war sehr menschlich und beruhigend.
Dr. Rüger ist nicht nur im MVZ tätig, sondern auch Oberarzt in der Asklepios Klinik Langen, wo er mich letztlich operiert hat. Die Operation verlief erfolgreich, und ich bin mit dem gesamten Ablauf und der Nachsorge sehr zufrieden.
Ich kann sowohl die Praxis als auch das Krankenhaus in Langen absolut weiterempfehlen. Vielen Dank an das gesamte Team!




Ich bin schon länger Patient von Dr.Rüger.
Dr.Rüger ist super, aber die Orga ist unterirdisch!
Es möchte scheinbar niemand ans Telefon gehen…
Kann nicht sein, dass bei Notfällen keiner telefonisch erreichbar ist!
Edit: ich habe einen Rückruf erhalten, Termin für Donnerstag Nachmittag bekommen, alles freundlich und zuvorkommend. Kurze Zeit später Mail mit Absage und das ich mir bitte einen neuen Orthopäden suchen soll!


seine Art und Weise ist großartig.




Ich wurde sehr kompetent beraten und man hat sich Zeit genommen um sich mit mir auseinanderzusetzen. Den Anschlusstermin habe ich sehr schnell und unkompliziert bekommen. Kann dir Praxis uneinschränkt weiterempfehlen.

Liebe Grüße Dorothea
Tolles Arzt Team







Ich wollte mich herzlichst bedanken.

Die medizinischen Fachangestellten sind insgesamt gut organisiert und sehr zugewandt, selbst bei hohem Arbeitsaufkommen. Die telefonische und email Erreichbarkeit ist wie in allen Praxen schwierig, aber wir alle kennen die Diskussionen bzgl. Fachkräftemangel, der auch die Arztpraxen trifft...
Über Doctolib kann nur 1 Termin im Quartal gebucht werden, was die Behandlung erschweren/verzögern kann. Leider lässt sich diese Doctolib-Konfiguration nicht einseitig von den Arztpraxen ändern.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem MainMed MVZ Team und freue mich, hier Patientin zu sein.


Außerdem hat er einen guten Sinn für Humor... Auch wenn das natürlich kein Punkt ist, nachdem man einen Arzt bewerten sollte, ist es dennoch schön, dass man hier nicht das Gefühl hat, man sei unerwünscht und zuviel. Hier begegnet man sich auf Augenhöhe, wird gesehen und gehört und das, auf einer sehr menschlichen Art&Weise.DANKE 🙂❤️🩹

Die Ärzte sind empathisch und KOMPETENT (komme selbst aus dem medizinischen Bereich), ich wurde dort gut Beraten, Aufgeklärt und die medizinische Behandlung war sehr gut.
Auch ein großes Lob an die Mitarbeiter des Empfang,sie waren immer freundlich und aufgeschlossen.
Die Praxis war die beste Wahl die ich hätte treffen können.

hatte und überhaupt aus diesem Grund angerufen habe.
Was nützt die ganze Gut Schreiberei wenn man nicht mal das Knie angeschaut bekommt
Alles gute für das weitere nur nicht Krank werden
LG
Anna Schulz

Frau Dr. Arnold ist auch sehr hübsch 🙏

Ich bin sehr zufrieden!




Die Nachbehandlung von Dr. Rüger war auch super.



Die Praxis ist auch modern und das Team freundlich. Kann ich nurempfehlen.





Absolute Herzensempfehlung 🙏🏽 Vielen Dank für ihre Hilfe.



